Den Fortgang von Outlaw bedauert Grevens Bürgermeister

Für Greven keine gute Nachricht – Der Kinder- und Jugendhilfeträger Outlaw wechselt im nächsten Jahr von Greven nach Münster. “Das ist schade”, bedauert Bürgermeister Peter Vennemeyer den Schritt des Unternehmens, das seit immerhin 25 Jahren in Greven beheimatet war. Allerdings sei der Eindruck entstanden, die Stadt Greven habe sich um den Verbleib von Outlaw nicht intensiv genug bemüht. Dem widerspricht der Bürgermeister ausdrücklich: “Als Outlaw uns mitgeteilt hat, dass man ein größeres Bürogebäude errichten wolle, haben wir uns direkt um Lösungen bemüht und mehrere konkrete Standorte angeboten.”

Es habe intensive Gespräche mit dem damals zuständigen Architekten von Outlaw gegeben, die “sehr konkret und detailliert entwickelt worden sind”, stellt Vennemeyer klar. Ein Investorenmodell, wie es jetzt in Münster realisiert wurde, sei in gleicher Weise zu guten Bedingungen auch in Greven möglich gewesen – bis zuletzt. Am Ende habe sich die Geschäftsführung von Outlaw aber unter Abwägung aller Gesichtspunkte für den Standort Münster entschieden. Über die Gründe möchte Grevens Bürgermeister nicht spekulieren: “Es ist ja ein ganz normaler Vorgang, dass man sich am Ende eines Prozesses für ein Angebot entscheiden muss, in diesem Fall leider nicht für uns.”

Mit dem Träger Outlaw werde die Stadt Greven deshalb nicht minder konstruktiv zusammenarbeiten als bislang, stellt Vennemeyer das Verhältnis nicht in Frage.