Währungsreform vor 70 Jahren

Die Währungsreform von 1948 war wohl eine der bedeutendsten wirtschaftspolitischen Maßnahmen der Nachkriegszeit. Am 20. Juni 1948 erhielt jeder Bundesbürger im Umtausch für 100 alte Reichsmark 40 neue Deutsche Mark (DM),

Währungsreform: Auszahlung der 40 D-Mark in einer Umtauschstelle, Essen, 20. Juni 1948

die ab dem 21. Juni alleingültiges Zahlungsmittel war. Die vorherigen Währungen Reichsmark, Rentenmark und die Marknoten der alliierten Militärbehörden wurden im Rahmen des aktuellen Kurses über ein Reichsmarkkonto umgetauscht. Mit der neuen Währung begann das “Deutsche Wirtschaftswunder”.

Zum 70. Geburtstag der Reform präsentiert das Stadtmuseum Belege für die neue und die alte Währung, Dokumente, die beim Umtausch notwendig waren, einen historischen Geldtransporter sowie einen Sparkassenzahltisch aus der Zeit. Besucherinnen und Besucher bekommen so einen Eindruck von den Anfängen der letzten deutschen Währung vor der Einführung des Euro im Jahr 2002. Ab Freitag, 18. Mai, ist diese Ausstellung im Stadtmuseum zu sehen.

Der Eintritt ist frei.


Foto: Peter Kleu / Fotoarchiv Ruhr Museum.