Brandgefahr: Absolutes Rauchverbot im Wald

Die Straßenbäume und viele Pflanzen in den Grünanlagen leiden unter der langanhaltenden Trockenheit. Zugleich besteht erhöhte Brandgefahr. „In den Forsten gilt absolutes Rauchverbot“, betont Stadtförster Hans-Ulrich Menke. Zugleich appelliert er an die Münsteraner: „Wer dem Baum vor der Haustür täglich einen Eimer Wasser gibt, hilft diesem sehr und sorgt auch für kühlere Luft, da mehr Feuchtigkeit durch das Blattwerk verdunsten kann.“

Außer dem Wald ist das verdorrte Gras auf den Rasen- und Wiesenflächen sowie an Böschungen und Banketten brandgefährdet. Auch die Friedhöfe sind von der erhöhten Brand-gefahr betroffen. „Hier kann schon beim Anzünden oder Umfallen von Kerzen ein Flächenbrand entstehen, denn Nadelgehölze und Rindenmulch sind leicht entzündbar. Deswegen dürfen Kerzen allein in Grableuchten aufgestellt werden“, erläutert Hans-Ulrich Menke.