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Stadt Münster stellt Heimarbeitsplätze auf Linux um

Die Verwaltung der Stadt Münster stattet die Heimarbeitsplätze ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jetzt mit dem open Source Betriebssystem Igel-Linux aus. Ein besonderer Vorteil liegt in der Vereinfachung von Software-Updates: „Wenn eine Änderung am Endgerät anstand, mussten wir bislang stets die Endanwender einbeziehen: Die mussten dann jedes Mal ihre Geräte in direkter persönlicher Absprache mit unserem Service-Team für die Software-Installation zur Verfügung stellen, was einen hohen Zeitaufwand für beide Seiten bedeutete“, sagt Stefan Schoenfelder, Betriebsleiter von Münsters städtischem IT-Dienstleister citeq. „Bei dem künftigen Thin Client-Betriebssystem können wir die Geräte von zentraler Stelle aus der Ferne administrieren und Beeinträchtigungen für die Endteilnehmer auf ein Minimum reduzieren“.

Kriterium für die Wahl des Arbeitsplatzes
„Die Anforderungen an die Telearbeit und an deren technische Ausstattung werden weiter steigen“, sagt Münsters Dezernent für Informationstechnik, Stadtrat Wolfgang Heuer. „Die Möglichkeit, örtlich flexibel zu arbeiten, mausert sich bei Bewerberinnen und Bewerbern zunehmend zum Kriterium für die Wahl des Arbeitsplatzes. Daher kommt der leistungsstarken und anwenderfreundlichen Ausstattung der Heimarbeitsplätze eine besondere Bedeutung zu.“ Auch der Gleichstellungsplan der Stadt Münster fordert die Umsetzung erweiterter Home-Office-Möglichkeiten. Und eine im Mai 2017 durchgeführte Mitarbeiterbefragung nennt beim Thema „Familienfreundlichkeit“ die flexible Ausgestaltung von Telearbeit und Homeoffice als wichtiges Anliegen.

Ortsunabhängiges und flexibles Arbeiten
„Wir freuen uns, dass die Stadt Münster auf das Igel-Betriebssystem setzt“, sagt Marco Raffel, Director Government Sales bei IGEL Technology. „Die Kombination mit der Management-Suite und den Thin Clients ermöglicht ein ortsunabhängiges und flexibles Arbeiten, ohne dass für die Administratoren ein zusätzlicher Aufwand entsteht. Ganz im Gegenteil: Mit der zentralen Verwaltung aller Geräte über die Universal Management Suite lassen sich Verwaltungsaufgaben intuitiv und per Drag-and-Drop durchführen.“

Mehr Betriebssicherheit und weniger Supportaufkommen
Der Technologiewechsel erhöht nach Einschätzung der citeq auch die Betriebssicherheit der Endgeräte, da Updates und neue Zertifikate kurzfristiger als bisher eingespielt werden können. Aktuell sind bei der Stadt Münster 220 Thin Clients im Einsatz: Die meisten davon als Heimarbeitsplätze; Tendenz weiter steigend. Zusätzlich werden im Verwaltungsnetz der Schulen circa 50 Thin Clients für die digitale Anzeige der Vertretungspläne eingesetzt. „Die bisherigen guten Erfahrungen sprechen dafür, die mit den neuen Linux-Geräten betriebene Desktop-Virtualisierung weiter voranzutreiben, die Einsatzmöglichkeiten zu erweitern, um schließlich das Supportaufkommen zu reduzieren“, sagt Stefan Schoenfelder.


Über die citeq
Die citeq ist Münsters städtischer IT-Dienstleister für Kommunen, öffentliche Verwaltungen und deren Einrichtungen. Die eigenbetriebsähnliche Einrichtung der Stadt Münster vereint ein tiefgreifendes Verständnis der Verwaltungsprozesse in Kommunen mit dem Wissen eines IT-Dienstleisters. Die rund 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beraten, konzipieren und betreiben Systeme, entwickeln und integrieren Anwendungen.
Die citeq betreut sämtliche IT-Verfahren sowie PC Arbeitsplätze der Stadt Münster. 80 Schulen stattet die citeq mit Computertechnik aus. Für 20 umliegende Stadt-, Kreis- und Gemeindeverwaltungen betreibt die citeq große IT-Verfahren im Rahmen einer öffentlich rechtlichen Vereinbarung. Hinzu kommen weitere Kunden aus dem öffentlichen Bereich. Der Jahresumsatz der citeq liegt bei 25 Millionen Euro.