Corona hilft beim Überleben!

Pünktlich zum Fest der Auferstehung, kehrt mit dem verordneten Abstand in der Gesellschaft die menschliche Nähe wieder in unsere oft viel zu digitale Unmenschlichkeit zurück. Sicherlich es funktioniert alles hypergenau und Fehler sind inzwischen so transparent, als wenn ein in Tinte getränkter Fisch in einem klaren Bach schwimmen würde. Doch wollten dies die Menschen wirklich? Sind Fehler nicht manchmal belustigend, erheiternd und vor allem menschlich? Zeigen uns Fehler nicht auch die Schwachstellen scheinbar perfekter Systeme? Siehe, unsere uns ständig korrigierende Autokorrektur-Funktion.

Wenn aus Hass plötzlich Liebe wird
Dann kam in Windeseile von Fern ein Virus daher und binnen weniger Wochen kehrte mit dem lebensbedrohlichen Wunderwerk der Natur bei vielen Menschen der Verstand und die Wichtigkeit des Seins in unser Leben zurück.

Es scheint als hätte Gott die Notbremse gezogen …
Wo gestern noch die Schnelligkeit unser Leben bestimmte, sind jetzt statt Hass und Verleumdung eher Hilfsbereitschaft und Verständnis (sofern Abstandsbedingt zulässig) an der Tagesordnung und ganz urplötzlich interessieren Maximalgeschwindigkeiten auf Autobahnen und Schnellstraßen kaum noch protzende Raser und termingehetzte Herzinfarktanwärter. Stattdessen geben mehr oder weniger die „Brummi-Fahrer“ den Ton auf den Fahrstreifen an.  Plötzlich wird das gesunde erreichen eines Zieles zum wesentlichen Inhalt des täglichen Geschäfts. Ganz ohne Tempolimit und schmerzhafter Strafen wirkt die Entschleunigung und bringt uns alle zu dem, was jeder im Grunde wirklich will – In Frieden, gemeinsam und gesund miteinander die kurze Zeit auf diesem Planeten zu verbringen.

Funktionierende Solidargemeinschaft
In dieser Zeit stellen Menschen jeden Alters am Abend brennende Kerzen in ihre Fenster, um all den Anderen da draußen viel Glück zu wünschen und Ihnen die entgegengebrachte Solidarität zu signalisieren. Die Städte fangen wieder an zu Leben. Fenster und Balkontüren öffnen sich- Nachbarn lernen sich kennen und erfahren, welch unglaubliche „Juwelen“ sich in den Nachbarwohnungen befinden. In der Tat hätten sich wohl nur wenige Menschen vorstellen können, wie uns eine digitale Welt vormacht, wie echtes Leben geht. Denn was wir zurzeit erleben ist die Realität verschiedener Chaträume und Onlineplattformen im realen Leben und sogar mit existierenden Menschen von nebenan.

Die Landwirtschaft als rettender Anker
Plötzlich finden sich Wege, die so mancher Mensch niemals in Betracht gezogen hätte:
Gezwungen durch die räumliche Enge und mangelnder Fluchtorte, finden Landwirte zurzeit die so dringend benötigten Saat – und Erntehelfer. Denn unsere Landwirtschaft ist durch das Fernbleiben vieler Helfer aus dem Ausland stark gefährdet. Und so geht es auch unserer Gesellschaft, die durch den krisenbedingten neuen „Bewegungsmangel“, die adipösen und diabetischen Krankheiten vorantreibt. Zudem fördert Bewegung an der frischen Luft eine enorme Stärkung unseres Immunsystems und macht glücklich. Und somit sorgen wir selbst für unsere Nahrung, damit das Essen auch in Zukunft noch Spaß macht und schmeckt.

Wer nun Lust bekommen hat den Landwirten zu helfen, findet unter : https://www.wlv.de/ (weitere Informationen).Hier gibt es den Punkt „Erntehelfer gesucht“!

Was für eine Krankheit? – Ein mehr oder weniger fast unsichtbarer Nano-Organismus deren Nachweis erst mit modernen, molekularen Analysenmethoden gelingt, bezwingt unsere Welt.
 
Es klingt beinahe wie in dem Roman „The War of the Worlds“ dem bekanntesten und bedeutendsten Werk von H. G. Wells aus dem Jahr 1898. Auch wenn in dem Roman die angreifenden außerirdischen Lebewesen durch Mikroorganismen besiegt wurden. Unsere Redaktion wünscht Ihnen für die Zukunft ein langes, gesundes und erfolgreiches Leben und genießen sie die kleinen Momente, die dieses so lebenswerte Leben so fantastisch und einmalig macht. – Bleiben Sie zwischendurch einfach mal kurz stehen und genießen sie die unglaubliche Vielfalt und ihre so wertvollen Mitmenschen. Freuen Sie sich auf eine Zeit nach dem Virus und bewahren Sie die gewonnen Erkenntnisse aus dieser lehrreichen Zeit für eine vollendete Zukunft, mit allen liebgewonnenen Menschen – Egal ob mit oder ohne Fehler. Und bedanken wir uns für die aufopferungsvolle Zeit der Entscheider und Helfer aus Politik, Verwaltung, Exekutivorganen, Retter, Ärzte, Pflegepersonal und den treuen Menschen, die in dieser schwierigen Zeit, ihren oftmals harten Job machen, sowie den vielen Millionen freiwilligen Menschen – Die unsere Welt in Funktion halten. Danke!

Grußwort des Oberbürgermeisters

Danke sagt auch Oberbürgermeister Markus Lewe, der vor allem den Menschen ihre oft berechtigten Existenzängste nehmen möchte: „Wir unternehmen alles, um das Leben der Menschen auch in Zukunft lebenswert zu gestalten. Aus diesem Grund ist eine neu gegründete Wirtschaft-Task-Force  aus Fachleuten der Politik, Wirtschaft, Banken und Sozialkräften gebildet worden, die mit schnellen Entscheidungen eine maximal mögliche Soforthilfe und unnötige Prozesse in dieser Zeit auf den Punkt bringt und eine noch nie dagewesene Reformation der Entbürokratisierung durchsetzt. Wir begrüßen die Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger, die mit Ihrem bedächtigen Verhalten und Verständnis zu einer schnellen Lösung dieser Katastrophe beitragen. Jetzt ist eine schnelle Soforthilfe entscheidender als unnötige Vertragsklauseln. Unsere Aufgabe liegt in der deutlichen Entschlackung der Verwaltungsprozedur, die wir ja selbst im Laufe der Jahre immer wieder geschaffen haben.“

Markus Lewe hat sich in den vergangenen Wochen ebenfalls stark für den Markt in Münster eingesetzt, sogar gegen Verwaltungsvorschriften und Erlasse gekämpft, da er bei Bürgern und Händlern das geordnete Miteinander unter Beachtung der elementaren Richtlinien zur Nichtansteckungsgefahr im Freiraum, wesentlich geringer bewertet, als in engen Räumen. Auch seien dort angebotenen Waren ein wichtiges Handelsgut aus unserer Region und unbedingt schützenswert.

„Wir lassen unsere Bürgerschaft und auch den Wirtschaftsmotor auf keinen Fall hilflos im Regen stehen“, verspricht er glaubhaft. „Aber wir brauchen jetzt Ihre Unterstützung und die weltbekannte Münster-Solidarität!“