BPOL NRW: Schnelles Einschreiten durch Bundespolizei verhindert weitere Eskapaden von Reisendem – Person zeigt sich sehr aggressiv gegenüber Zugbegleiter und Beamten

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Aachen – Herzogenrath (ots) –

Am Donnerstagabend zeigte sich ein stark alkoholisierter Reisender bei der Fahrt in der Regionalbahn 33 gegenüber einem Zugbegleiter der Deutschen Bahn AG sehr aggressiv.

Der Zugbegleiter hatte ihn während der Fahrt nach seinem Zugticket gefragt, welches der 35-jährige Rumäne nicht vorweisen konnte. Als er ihn auf Höhe des Bahnhofes Herzogenrath zur Rede stellte, verhielt sich der Reisende sehr aggressiv. Dies tat er dem Zugbegleiter kund, indem er ihn beleidigte und ihm drohte.

Daraufhin wurde der 35-Jährige von der Weiterfahrt ausgeschlossen und aufgefordert, den Zug zu verlassen. Auch nach mehrmaliger Aufforderung wollte er den Zug nicht verlassen, so dass der Zugbegleiter die Bundespolizei rief.

Eine eingesetzte Streife blieb auch von dem aggressiven Verhalten des Reisenden nicht verschont und nahmen den stark alkoholisierten Mann mit zur Wache am Hauptbahnhof in Aachen.

Ein hier durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,26 Promille. Zur Sicherung des Verfahrens wurde eine Blutprobe angeordnet, die in einem naheliegenden Krankenhaus durch einen Arzt abgenommen wurde. Die Beamten hatten die ganze Zeit alle Hände voll zu tun, damit die Lage nicht eskalierte.

Aufgrund der Alkoholtoxikation verblieb der Betreffende bis zu seiner Ausnüchterung im Krankenhaus.

Der 35-Jährige muss jetzt mit einer Anzeige wegen der Leistungserschleichung, des Hausfriedensbruches, der Beleidigung sowie der Bedrohung rechnen. Zudem kommt noch eine Fahrpreisnacherhebung durch die Deutsche Bahn AG durch das Fehlen eines Fahrtickets.

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Quelle: ots