Tierquälerei und Zivilcourage

Gestern Nachmittag wurde in der Fußgängerpassage von Bocholt ein Hund das Opfer einer Tierquälerei. Passanten bemerkten wie eine ältere Dame in der Oststraße einen kleinen jaulenden Hund hinter sich herzog. Der Hund war augenscheinlich nicht mehr in der Lage seine Hinterläufe zu bewegen, und gab fortwährend leidige Schmerzenslaute von sich.

Aus der Gruppe der Passanten wurde die Hundehalterin auf das Verhalten angesprochen, woraufhin sie den kleinen Hund an der Leine hochriss und sich entfernen wollte. Einer der Passanten hielt daraufhin die Frau fest, während ein anderer Passant die Polizei über den Vorfall informierte.

Nach dem Eintreffen der Polizeibeamten schlug ein Zeuge vor, den Hund zu einem Tierarzt zu bringen, womit sich die 79-jährige Tierhalterin einverstanden erklärte.

Der Tierarzt konnte bei dem leidenden Tier nur noch zur Spritze greifen und den kleinen Hund von seinen Schmerzen durch Einschläfern erlösen, da sich das Tier in einem sehr schlechten Gesundheitszustand befand.

Gegen die 79-Jährige wurde ein Strafverfahren eingeleitet.