200 Jahre Unierte Gemeinde

Im Reformationsjahr gilt es an viele besondere Ereignisse zu erinnern. Im Jahr 1817 nahm der Preußische König Friedrich Wilhelm III. das Reformationsjubiläum zum Anlass, eine Kirchenunion zwischen der reformierten und lutherischen Konfession zu fordern. Für Westfalen wurde Münster mit der Verwaltung der neuen Vereinigung betraut, woran am 27. September erinnert wird. Eine Zusammenführung der evangelischen Konfessionen kann als ein wichtiger Meilenstein in der Ökumene gewertet werden. Weitere Informationen zur Geschichte Preußens im 19. Jahrhundert finden sich in Kabinett 20 des Stadtmuseums.