Tagesaktuelle Meldungen der Polizei vom 01.02.2018

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Münster
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Münster
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Einbrecher hebeln Terrassentür im Erdgeschoss auf – Polizei sucht Zeugen

Unbekannte Diebe brachen am Mittwoch (31.1., 7 bis 19 Uhr) in eine Wohnung an der Wienburgstraße ein. Die Täter kamen ungehindert an die Rückseite des Mehrfamilienhauses. Hier brachen sie bei einer Erdgeschosswohnung eine Terrassentür auf und durchsuchten die Räumlichkeiten. Die Diebe fanden einen vierstelligen Bargeldbetrag und verschwanden damit unerkannt. Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 0251 275-0 entgegen.

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Münster
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Drei Verletzte nach Ablenkung durch Mobiltelefon

Am Mittwochabend (31.1, 20:45) fuhr ein 32-jähriger Autofahrer aus Münster mit seinem Hyundai auf den VW eines 37-Jährigen aus Datteln auf, da er auf sein Mobiltelefon guckte. Drei Personen wurden leicht verletzt, dabei auch die 4-jährige Tochter des 32-Jährigen. Die Autofahrer waren auf dem rechten Fahrstreifen in Richtung Wuppertal unterwegs. Der Münsteraner blickte bei Haltern nach ersten Erkenntnissen auf sein Mobiltelefon, wodurch er abgelenkt war, nicht mehr auf den Verkehr achte und auffuhr. Alarmierte Rettungskräfte brachten die Verletzten in Krankenhäuser. Die Autobahn musste für etwa 30 Minuten komplett gesperrt werden und es entstand ein Gesamtschaden von 13.000 Euro.

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Münster
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Radfahrer stoßen zusammen – Polizei sucht Zeugen

Nach einem Zusammenstoß von zwei Radfahrern am Mittwoch (17.1., 7.05 Uhr) auf der Turmstraße sucht die Polizei Zeugen. Eine 44-Jährige war mit ihrer Leeze in Richtung Prinz-Eugen-Straße unterwegs. Die Münsteranerin setzte gerade zum Überholen eines Radfahrers an, als dieser unvermittelt nach links abbog. Um einen Zusammenstoß zu verhindern, bewegte die 44-Jährige ihren Lenker ruckartig nach rechts, rutschte dabei auf der glatten Straße aus, stürzte und verletzte sich. Der andere Radfahrer fuhr einfach weiter. Erst als die Schmerzen nicht nachließen, begab sich die Münsteranerin in ärztliche Behandlung und informierte die Polizei. Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 0251 275-0 entgegen.

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Münster
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Ladendieb auf frischer Tat gestellt

Am Mittwoch (31.1, 16:25 Uhr) steckte ein 29-Jähriger in einem Drogeriemarkt an der Salzstraße einen USB-Stick im Wert von 7,99 Euro eine. Ein Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes beobachtete ihn während der Tat und stoppte ihn beim Verlassen der Filiale.

Daraufhin kam es zum Gerangel, weil der 29-Jährige sich losreißen wollte. Der Mitarbeiter wurde hierbei verletzt. Als ihm eine Kassiererin zur Hilfe kam, gab der 29-Jährige auf und folgte den Beiden. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren.

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Münster
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Mann flüchtet nach Verkehrsunfall mit einem 12-Jährigem – Ersthelferin gesucht

Am Dienstagabend (30.1, 18:15) fuhr ein 12-Jähriger mit dem Fahrrad auf dem Gehweg der Langestraße. Ein Autofahrer kam ihm entgegen und fuhr plötzlich in Höhe des Radlers auf den Gehweg. Um einen Zusammenstoß zu verhindern bremste das Kind so stark ab, dass es über den Lenker zu Boden stürzte. Er verletzte sich leicht an der linken Hand. Auch sein Fahrrad wurde beschädigt.

Der Autofahrer fuhr weiter, parkte in der Nähe und stieg zu einer Person in einen anderen PKW. Gemeinsam fuhren sie davon. Kurz darauf kam dem Verunfallten eine unbekannte Zeugin zur Hilfe, welche anschließend nach Hause verschwand.

Die Polizei ist nun auf der Suche nach der Ersthelferin und weiteren Zeugen, die Angaben zu dem Autofahrer oder dem Unfallhergang machen können. Dieser wurde als circa 35 Jahre alt, blond und kurzhaarig beschrieben. Er hat einen blonden Bart und eine normale Statur. Während des Unfalls trug er eine graue Jacke.

Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 0251 275-0 entgegen.

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Münster
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Reifen und Felgen von drei BMW gestohlen – Zeugen gesucht

Unbekannte entwendeten am frühen Donnerstagmorgen (1.2., 0:15 bis 1:38 Uhr) Reifen und Felgen von drei BMW auf dem Gelände eines Autohändlers an der Weseler Straße.

Die Täter kletterten über einen zwei Meter hohen Maschendrahtzaun und bockten die drei Fahrzeuge mit Schrottfelgen auf. Anschließend demontierten sie die 6.000 Euro teure Beute und verschwanden damit unerkannt. Zum Transport waren die Diebe vermutlich mit einem Fahrzeug unterwegs.

Hinweise zu verdächtigen Fahrzeugen oder Personen nimmt die Polizei unter der Rufnummer 0251 275-0 entgegen.

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Münster
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Autotür geöffnet – Fahrradfahrer verletzt

Ein 23-jähriger Autofahrer öffnete am Mittwochabend (31.1., 17:55 Uhr) am Alten Fischmarkt, ohne auf den rückwärtigen Verkehr zu achten, die Tür seines geparkten Opels. Ein 29-jähriger Radler konnte nicht mehr bremsen, prallte gegen die Tür und zog sich eine Platzwunde am Kopf zu. Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus.

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Bundespolizei
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Keine Vorkommnisse

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Kreis Steinfurt
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Rheine/Mesum/Neuenkirchen
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Diebstähle aus Geschäften

Die Polizei hat am Dienstag im Rheiner Stadtgebiet sowie am Mittwoch in Mesum fünf Personen angetroffen, die nach derzeitigen Erkenntnissen zahlreiche Ladendiebstähle begangen haben. Am Dienstagnachmittag (30.01.2018) hielt sich ein pensionierter Polizeibeamter in einem Einkaufsmarkt an der Emsdettener Straße in Neuenkirchen auf. Dort bemerkte er einige Männer, die nichts Gutes im Schilde führten. Unmittelbar informierte er seine Kollegen. Diese trafen die Personen dort nicht mehr an, überprüften aber sofort weitere Einkaufsmärkte in der Umgebung. Als eine Streife in Mesum auf den Parkplatz eines Marktes fuhr, fanden sie den beschriebenen PKW, mit dem die Männer in Neunkirchen weggefahren waren. Zwei nacheinander den Markt verlassende Männer, die offenbar zu dem PKW gehörten, wurden überprüft. In dem Wagen fanden die Beamten 48 Flaschen mit Hochprozentigem. Den Recherchen zufolge hatten die Männer in der Umgebung eine bestimmte Marktkette aufgesucht, Kleinigkeiten eingekauft und dabei die Flaschen mit dem Alkohol entwendet. Der PKW und das Diebesgut wurden sichergestellt. Die beiden 29 und 33 Jahre alten Männer aus Georgien wurden auf Antrag der Staatsanwaltschaft einem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ gegen beide Männer Untersuchungshaftbefehle. Am Mittwochmittag (31.01.2018), gegen 13.40 Uhr, informierte der Filialleiter eines Discounters an der Nienbergstraße die Beamten über einen Ladendiebstahl. Der Zeuge hatte einen Mann bei einem Diebstahl von Zigaretten beobachtet und gleichzeitig bemerkt, dass sich der Dieb mit einer weiteren Person verständigte. Zudem gehörte eine draußen in einem Auto sitzende Person offenbar zu dem Duo. Die Polizei konnte alle drei Georgier im Alter von 18, 21 und 22 Jahren antreffen und überprüfen. Es wird zudem geprüft, ob die in Deutschland gemeldeten Männer gegen Auflagen der Aufenthaltsgestattungen verstoßen haben. Im Fahrzeug der Männer, der Fahrzeughalter gehörte zu den Überprüften, wurden blaue Mülltüten gefunden, in denen große Mengen Parfüm- und Kosmetikartikel verstaut waren. In einem Rucksack fanden sie zudem Kinderspielzeug und weiteres Parfüm. Das vermeintliche Diebesgut und der PKW wurden sichergestellt. Die drei Männer wurden nach Identitätsfeststellungen und Vernehmungen entlassen. Die in dem Fahrzeug aufgefundenen Gegenstände müssen noch konkret Diebstählen zugeordnet werden. Ein geschädigtes Unternehmen konnte inzwischen ermittelt werden.

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Nordwalde
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Einbrecherin festgehalten

Nach einem Einbruch, bei dem eine junge Frau auf frischer Tat angetroffen wurde, hatte die Polizei in der Folge vielseitige Ermittlungsarbeiten zu tätigen. Auch nach zwei Tagen sind diese nicht abgeschlossen und lassen noch einige Fragen zu der Einbrecherin offen. Am Dienstagnachmittag (30.01.2018), um kurz nach 16.00 Uhr, hatte eine ältere Dame ihr Schlafzimmer in einem Haus an der Amtmann-Daniel-Straße betreten. Dabei stellte sie eine Fremde in dem Raum fest, die sich unmittelbar hinter der Zimmertür verstecken wollte. Die Geschädigte konnte die Person bis zum Eintreffen der alarmierten Polizei festhalten. Die Beamten führten unmittelbar vor Ort erste Ermittlungen und eine Spurensuche durch. Offenbar war die Einbrecherin über einen Balkon und von dort über eine Tür in das Haus gelangt. In dem Schlafzimmer hatte sie bereits diverse Schmuckstücke zusammengesucht und bereitgelegt. Gegenüber den Polizeibeamten behauptete sie 15 Jahre alt zu sein und aus Kroatien zu stammen. Die unmittelbar aufkommenden Zweifel an diesen Angaben bestätigten sich immer mehr. Offensichtlich war die angeblich Jugendliche wesentlich älter. Ihr Herkunftsland/-ort, ihr jetziger Wohnort und mögliche Anlaufadressen blieben vollkommen schleierhaft. Für die von ihr angegebenen Daten der 15-Jährigen war ein gleichgelagerter Fall aus dem Jahr 2016 bei der Polizei in Saarbrücken verzeichnet. Die Ermittlungen bezüglich der Identität, insbesondere auch ihres Alters, dauern weiterhin an. Sie wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft einem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ gegen sie einen Untersuchungshaftbefehl wegen Fluchtgefahr. Für die Polizei könnten in diesem Fall zudem Hinweise von Bürgern hilfreich sein. Erfahrungsgemäß sind die Täterinnen/Täter, wie in diesem Fall, nicht alleine unterwegs. Es könnten sich am Dienstagnachmittag in der Nähe des Tatortes weitere Personen oder insbesondere eine Person mit einem Fahrzeug aufgehalten haben. Hinweise bitte unter Telefon 02571/928-4455.

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Kreis Warendorf
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Ennigerloh
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Aggressiven Mann in Gewahrsam genommen

Am Mittwochabend (31.1.2018) nahm die Polizei einen aggressiven Mann nach einer Bedrohung in Ennigerloh, Ostenfelder Straße in Gewahrsam. Der 29-Jährige stritt sich zuvor sehr stark mit seiner 24-jährigen Partnerin. Nachbarn machten sich Sorgen um die junge Frau, so dass sie bei dem Paar anschellten. Als der Ennigerloher zur Tür kam, bedrohte er die 57-jährigen Nachbarn und hielt dabei eine Axt in der Hand. Als die Polizei an der Wohnung des 29-Jährigen eintraf, verhielt er sich weiterhin aggressiv, wiederholte seine Drohung gegen das Nachbarpaar und schlug mit den Fäusten gegen eine Wand. Die Einsatzkräfte entschlossen sich den Mann zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam zu nehmen. Damit war der 29-Jährige nicht einverstanden und sperrte sich extrem bei der Festnahme und dem Transport zum Streifenwagen. Nun richteten sich die Drohungen, aber auch Beleidigungen gegen die Einsatzkräfte. Diese ließen dem Ennigerloher zwei Blutproben entnehmen, da er alkoholisiert war und nach eigenen Angaben Rauschgift konsumiert hatte.

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Beckum
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Fußgängerin von Pkw erfasst

Am Mittwoch, 31.1.2018, gegen 18.15 Uhr, kam es zu einem Verkehrsunfall auf der Vorhelmer Straße in Beckum, bei dem eine Fußgängerin von einem Pkw erfasst wurde.

Die 53-jährige Fahrerin des Autos befuhr die Vorhelmer Straße stadtauswärts. Im weiteren Verlauf bog sie nach links auf den Konrad-Adenauer-Ring ab. Hierbei erfasste die Vorhelmerin mit ihrm Pkw die 20-jährige Fußgängerin, die die Fahrbahn an der Fußgängerfurt überquerte. Die Beckumerin stürzte und verletzte sich leicht. Rettungskräfte brachten die junge Frau zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus.

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Kreis Borken
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Stadtlohn
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Radfahrerin nach Kollision mit Auto leicht verletzt

Am Donnerstag (01.02.2018) kam es gegen 09:35 Uhr zu einem Verkehrsunfall, bei dem eine 49-jährige Radfahrerin mit dem Pkw eines 52-Jährigen zusammenstieß.

Der Autofahrer aus Stadtlohn befuhr die Josefstraße aus Richtung Grabenstraße kommend und beabsichtigte, an der Kreuzung Josefstraße / An der Welle nach links abzubiegen. Hierbei übersah er die von links auf dem Radweg fahrende Stadtlohnerin. Infolge des Zusammenstoßes stürzte die Radfahrerin zu Boden und verletzte sich leicht. Zur Untersuchung wurde die 49-Jährige mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus transportiert.

Bei dem Unfall entstand Sachschaden in Höhe von ca. 400 Euro.

Grundsätzlich gilt: Der aus der untergeordneten Josefstraße kommende Verkehr hat im Kreuzungsbereich das Stop-Zeichen zu befolgen. Für den Verkehr auf der Straße An der Welle ist entsprechend das Vorfahrtszeichen aufgestellt.

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Gronau
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Entwendeter Roller unfallbeschädigt aufgefunden – Polizei sucht Zeugen

Wie bereits am Mittwoch (31.01.2018) berichtet wurde, kam es in Gronau zu einem Rollerdiebstahl auf der Spinnereistraße (siehe Pressemitteilung vom 31.01.2018). Die unbekannten Täter entwendeten einen neuwertigen weißen Roller der Marke Peugeot Speedfight. Mit Schäden, die auf einen Unfall hindeuten, wurde der Roller am Mittwoch im Bereich einer Brücke an der Dinkel / Amelandsweg aufgefunden. Die Polizei sucht nun Zeugen, die einen Unfall beobachtet haben. Der Rollerfahrer dürfte bei einem Sturz Schürfwunden davongetragen haben.

Am Dienstag berichteten wir bereits über zwei weitere Rollerdiebstähle in Gronau (siehe Pressemitteilung vom 30.01.2018, 13:51 Uhr). Ein Zusammenhang zwischen den Fällen kann nicht ausgeschlossen werden.

Zeugen werden gebeten, sich bei der Kripo in Gronau zu melden (02562-9260).

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Borken
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Glatteis führt im Südkreis zu fünf Verkehrsunfällen – Zwei Personen leicht und eine schwer verletzt

Am frühen Donnerstagmorgen (01.02.2018) hielt der Winter im Kreis Borken wieder Einzug. Viele Autofahrer mussten ihre Fahrzeugscheiben vom Eis befreien.

Nicht nur Autoscheiben waren vereist, sondern auch viele Straßen im Kreis Borken. Insgesamt kam es zu fünf witterungsbedingten Verkehrsunfällen. Dabei wurden zwei Personen leicht verletzt. Eine Person erlitt schwere Verletzungen. Der Sachschaden beläuft sich auf ungefähr 7.600 Euro.

Im Wachbereich Borken kam um kurz vor 07:00 Uhr auf der Marbecker Straße etwa in Höhe des Döringweg eine 51-Jährige aus Borken mit seinem Pkw von der eisglatten Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Straßenbaum. Am Pkw entstand Totalschaden (ca. 4.000 Euro).

In Bocholt stürzten zwei Radfahrer (58 und 14) auch bedingt durch die Straßenglätte. Die 58-Jährige wurde mit einem Rettungswagen zum Krankenhaus in Bocholt verbracht.

Wer bei winterlichen Straßenverhältnissen, zum Beispiel bei Eisglätte, mit Sommerreifen im Pkw von der Straße abkommt, muss allein dafür mit einem Bußgeld von 120 Euro und gegebenenfalls auch mit einem Punkt in der Verkehrssünderdatei rechnen.

Wer es nicht für notwendig erachtet, seine Fahrzeugscheiben vollständig von Schnee und Eis zu befreien muss im günstigsten Fall ein Verwarnungsgeld in Höhe von zehn Euro bezahlen.

Außerdem weist die Polizei darauf hin, dass es zur dunklen Jahreszeit umso wichtiger ist, dass die Fahrzeugbeleuchtung einwandfrei funktioniert. Je nach Verstoß kann hierfür ein Verwarnungsgeld zwischen 15 und 35 Euro erhoben werden.

Achten Sie im eigenen Interesse auf die “Wintertauglichkeit” ihrer Fahrzeuge.

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Borken
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93-Jährige reagiert goldrichtig und lässt falsche Polizeibeamte abblitzen

In der letzten Woche berichtete die Polizei mehrfach über die skrupellose Masche der falschen Polizeibeamten, die überwiegend Senioren anrufen und versuchen, diese um ihre Ersparnisse zu bringen (siehe Pressemitteilungen vom 25.01.2018, 13:38, 26.01.2018, 14:27 und 28.01.2018, 12:30).

Bereits am Donnerstag meldeten sich falsche Polizeibeamte bei einer 93-Jährigen aus Borken und erklärten, von der Polizei zu sein. Ein angeblicher Polizist erklärte, man habe eine rumänische Einbrecherbande festgenommen. Bei dieser Bande habe man ein Notizbuch mit der Anschrift der Borkenerin und darüber hinaus eine Liste mit allen Adressen und Namen der Bewohner vom Hoxfelder Weg gefunden. Die 93-Jährige verwies den Anrufer sogleich auf ihre Tochter, die erst später nach Hause kommen würde. Der Anrufer solle doch dann nochmal anrufen. Der falsche Polizist habe daraufhin wortlos aufgelegt und sich nicht wieder gemeldet. Die 93-Jährige reagierte auch dann wieder goldrichtig und rief die richtige Polizei über 110 an, um den Betrugsversuch anzuzeigen.

Die Polizei lobt ausdrücklich das Vorgehen der 93-Jährigen und rät, misstrauisch zu sein: Wenn Sie die richtige Polizei anruft, dann erscheint niemals die Nummer 110 in Ihrem Telefondisplay. Im Zweifelsfall sollten Sie die örtliche Polizei zurückrufen – wie hier geschehen – ruhig über die 110.

Lassen Sie außerdem Fremde nicht in Ihre Wohnung. Polizeibeamte, insbesondere Polizeibeamte in ziviler Kleidung, können sich Ihnen gegenüber immer mit einem Dienstausweis ausweisen. Auch hier gilt, dass Sie sich im Zweifel telefonisch bei der örtlichen Polizei darüber vergewissern können, ob die echte Polizei vor Ihrer Haustür steht. Die Polizei wird Sie außerdem nie auffordern, Geldbeträge “zum eigenen Schutz” auszuhändigen oder gar von einer Bank abzuheben. Überhaupt sollten Sie am Telefon niemandem Auskunft über Ihre finanziellen Verhältnisse geben.

In diesem Zusammenhang bittet die Polizei auch Bankmitarbeiter, sensibel zu reagieren, wenn – vor allem Senioren – ungewöhnlich große Summen Bargeld abheben wollen und hierfür keine plausiblen Gründe benennen können oder wollen. Wenn in einem Gespräch mit dem Kunden die Gründe für die Abhebung von großen Geldsummen nicht nachvollziehbar ergründet werden können, wird dringend empfohlen, die Polizei zu informieren.

Wir appellieren nochmal an Angehörige, ihre Verwandten entsprechend aufzuklären.

Vorsicht ist besser als Nachsicht!

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Südlohn
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Glück im Unglück: 9-Jähriger von Pkw angefahren und leicht verletzt

Am Mittwoch (31.01.2018) befuhr gegen 13:00 Uhr eine 52-jährige Vredenerin mit ihrem Pkw die Beatrixstraße in Richtung Wüllener Straße. Am rechten Fahrbahnrand wartete zu dieser Zeit ein 9-Jähriger aus Vreden. Der Junge stand offenbar zunächst am Fahrbahnrand und ließ mehrere Autos vorbeifahren. Als die 52-Jährige nun beabsichtigte, an dem Jungen vorbei zu fahren, rannte dieser nach derzeitigen Ermittlungsstand plötzlich und unvermittelt über die Fahrbahn. Trotz eines Ausweichmanövers touchierte die Autofahrerin den 9-Jährigen leicht, so dass er zu Boden fiel und sich leicht verletzte. Zur Untersuchung wurde der Junge in Begleitung seiner Eltern ins Krankenhaus in Coesfeld transportiert.

Kinder genießen einen besonderen Schutz im Straßenverkehr. Die Straßenverkehrsordnung schreibt vor, dass Fahrzeugführer sich gegenüber Kindern so verhalten müssen, dass durch Verminderung der Geschwindigkeit und durch Bremsbereitschaft eine Gefährdung dieser immer ausgeschlossen ist. Kinder können Entfernungen und Geschwindigkeiten nicht einschätzen. Was für einen Erwachsenen selbstverständlich ist, müssen Kinder erst noch lernen. Rechnen Sie bei Kindern mit Allem. Also vor allem an Schulen, Kindergärten und in Wohngebieten den Fuß vom Gas nehmen!

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Südlohn
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Zwei 15-Jährige mit getunten Rollern angehalten

Mit einer Geschwindigkeit von 40 bis 50 km/h geriet zunächst ein 15-Jähriger aus Südlohn in das Visier der Polizei. Aus diesem Grund musste der Jugendliche sich am Mittwoch (31.01.2018) gegen 15:20 Uhr einer Verkehrskontrolle auf der Bahnhofstraße unterziehen lassen.

Der 15-Jährige ist allein aufgrund seines Alters lediglich berechtigt, Mofas oder Mofa-Roller bis 25 km/h zu fahren. Als Nachweis dafür konnte er den Beamten eine sog. Mofaprüfbescheinigung aushändigen.

Weil der Roller tatsächlich deutlich schneller war, musste der Jugendliche letztlich einräumen, dass der Roller technisch verändert wurde und der Roller nun 45 bis 50 km/h schnell sei.

Technische Veränderungen führen dazu, dass aus dem Mofa ein Kleinkraftrad wird. Hierfür benötigt man einen Führerschein. Außerdem erlischt in diesen Fällen auch die Betriebserlaubnis des motorisierten Zweirades. Technische Veränderungen führen immer wieder dazu, dass das Krad nicht mehr verkehrssicher ist. Die Bremsen sind beispielsweise nicht für derart hohe Geschwindigkeiten geeignet.

Aus diesen Gründen muss sich der Südlohner nun sowohl in einem Straf-als auch in einem Ordnungswidrigkeitenverfahren verantworten.

Ein weiterer Rollerfahrer ging den Beamten etwa zur gleichen Zeit auf der Bahnhofstraße ins Netz.

Wiederrum war ein 15-Jähriger mit einem als Mofa bis 25 km/h zugelassener Roller viel zu schnell unterwegs. Auch hier konnte der Jugendliche aus Südlohn lediglich eine Mofaprüfbescheinigung vorlegen. Nach eigenen Angaben schaffe sein Roller allerdings “47 km/h”. Der Jugendliche räumte ebenfalls ein, technische Veränderungen vorgenommen zu haben.

In beiden Fällen wurden die Eltern der Minderjährigen über die Kontrolle in Kenntnis gesetzt.

Junge Rollerfahrer verbauen sich durch das sog. Rollertuning häufig ihren Auto- oder Motorrad-Führerschein. Wer also mit 18 Jahren unabhängig und mobil sein möchte, sollte die Hände von den gefährlichen Schraubereien lassen.

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Borken
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Zwecklos: Berauschter Rollerfahrer mit ca. 33 Gramm Drogen flüchtet vor Polizei

Am Mittwoch (31.01.2018) beabsichtigten Polizeibeamte, gegen 16:20 Uhr einen Rollerfahrer im Bereich der Parkstraße zu kontrollieren. Als der 22-Jährige aus Borken die Kontrollabsicht bemerkte, gab er Gas. Mit bis zu 60 km/h versuchte er den Polizisten zu entkommen. Die Beamten folgten dem Mann mit Blaulicht und Martinshorn. Zusätzlich wurde der Rollerfahrer auch über Außenlautsprecher aufgefordert, umgehend anzuhalten. Unfreiwillig tat er das dann auch: Ohne Fremdeinwirkung stürzte der Rollerfahrer auf nasser Fahrbahn. Dabei blieb er allerdings unverletzt. Auch an dem Roller entstand offensichtlich kein Sachschaden.

Ein Drogentest bei dem Borkener erhärtete den Verdacht der Beamten, dass der Mann unter dem Einfluss von Drogen unterwegs war. Der Mann gestand nun auch, Amphetamin geschnupft zu haben.

Als die Beamten den Roller durchsuchten, fanden sie im Helmfach den mutmaßlichen Hauptgrund für den zwecklosen Fluchtversuch: In dem Fach befand sich eine größere Kunststofftüte, in der sich wiederum mehreren kleinere Tütchen befanden. Inhalt der Tütchen war jeweils weißes Pulver, vermutlich Amphetamin.

Insgesamt stellten die Beamten ca. 33 Gramm von dem weißen Pulver sicher.

Auf der Wache in Borken entnahm ein Arzt dem Borkener eine Blutprobe. So kann die Drogenkonzentration im Blut gerichtsverwertbar nachgewiesen werden.

Gegen den Rollerfahrer wird nun wegen einer Straftat nach dem Betäubungsmittelgesetz ermittelt.

Natürlich muss er sich zusätzlich wegen der Drogenfahrt verantworten. Zunächst wurde ihm die Weiterfahrt bis zur Wiedererlangung der vollständigen Fahrtüchtigkeit untersagt. Allemal ist Borkener nicht berechtigt, den offensichtlich technisch veränderten Roller zu fahren, weil er nicht im Besitz der dafür erforderlichen Fahrerlaubnis ist.

Hinsichtlich der Drogenfahrt erwarten den 22-Jährigen im für ihn günstigsten Fall ein Bußgeld in Höhe von 500 Euro, zwei Punkte in der Verkehrssünderdatei sowie ein Fahrverbot von einem Monat. Sowohl Bußgeld als auch Fahrverbot verdoppeln sich, wenn man das zweite Mal mit Drogen im Verkehr in Erscheinung tritt.

Bei dem 22-jährigen Führerscheininhaber wird außerdem die Kraftfahreignung durch die Führerscheinstelle überprüft. Sofern der Drogenkonsum zu Ausfallerscheinungen führt, könnte sogar eine Straftat (mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren) vorliegen, die IMMER eine längere Fahrerlaubnisentziehung zur Folge hätte.

Drogen im Straßenverkehr führen immer wieder zu tödlichen Verkehrsunfällen, bei denen häufig Unschuldige für die Unvernunft rücksichtloser Drogenkonsumenten büßen müssen. Hier hätte sich der 22-jährige Drogenkonsument beinahe selbst um “Kopf und Kragen” gefahren.

Die Entscheidung liegt bei Ihnen: Drogen und seine negativen Folgen oder Führerschein und sichere Mobilität für sich selbst und Andere. Beides geht nicht!

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Gronau
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Stoßstange fällt ab – Unfallverursacher flüchtet trotzdem

Am Mittwoch (31.01.2018) beschädigte in der Zeit von 11:00 Uhr und 17:00 Uhr ein bislang nicht bekannter Unfallverursacher einen geparkten blauen Renault Twingo. Der Pkw parkte gegenüber dem Jugendzentrum “Luise” am rechten Fahrbahnrand der Schiefestraße. Der Pkw wurde an der linken Seite des Hecks beschädigt. Obwohl sogar die Heckstoßstange des Pkw abfiel, entfernte sich der Unfallverursacher, ohne seiner Verantwortung nachzukommen.

Sofern der Unfallflüchtige nicht ermittelt werden kann, bleibt die Halterin des beschädigten Pkw wahrscheinlich auf den Kosten sitzen. Der Sachschaden liegt bei ca. 2.500 Euro. Wofür sind Sie versichert, wenn Sie andere für Ihre Fehler aufkommen lassen?

Sich nach einem Verkehrsunfall seiner Verantwortung zu entziehen, ist aus gutem Grund eine Straftat. Neben einer Geld- oder sogar Haftstrafe riskiert jeder, der sich unerlaubt vom Unfallort entfernt, auch immer seinen Führerschein.

Wenn Sie Hinweise zu dem Unfallverursacher geben können, melden Sie sich bitte beim Verkehrskommissariat in Ahaus (02561-9260).

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Gronau
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Mit Drogen im Blut und Drogen in der Täsch nach Deutschland eingereist

Das Grenzüberschreitende Polizeiteam (GPT) kontrollierte am frühen Mittwochabend (31.01.2018) gegen 17:45 Uhr einen 30-Jährigen Ochtruper mit seiner Begleiterin aus Bremen. Der Pkw wurde im Grenzbereich zu den Niederlanden auf der Ochtruper Straße angehalten.

Marihuanageruch verriet den Ochtruper sofort. Dieser blieb dabei, dass er keine Drogen nach Deutschland eingeführt habe. “Ungünstig” für den Mann war dann allerdings, dass die Beamten eine geringe Menge Marihuana in seiner Hosentasche fanden.

Weil die Beamten außerdem den Verdacht hatten, dass der Autofahrer auch unter Drogeneinfluss stand, boten sie diesem einen Drogentest an. Dieser betätigte letztlich den Verdacht, dass der Mann zuvor gekifft haben muss.

Zur exakten Feststellung der Drogenkonzentration im Blut entnahm ein Arzt dem Mann eine Blutprobe.

Dem 30-Jährigen wurde bis zur Wiedererlangung der vollständigen Fahrtüchtigkeit das Führen von Kraftfahrzeugen untersagt.

Wegen der Drogen ermittelt die Polizei nun in einem Strafverfahren gegen den Mann. Das Marihuana wurde sichergestellt.

Im für ihn günstigsten Fall erwarten den Ochtruper allein für die Fahrt unter Drogeneinfluss ein Bußgeld in Höhe von 500 Euro, zwei Punkte in der Verkehrssünderdatei sowie ein Fahrverbot von einem Monat. Sowohl Bußgeld als auch Fahrverbot verdoppeln sich, wenn man das zweite Mal mit Drogen im Verkehr in Erscheinung tritt.

Bei Führerscheininhabern wird außerdem die Kraftfahreignung durch die Führerscheinstelle überprüft. Sofern der Drogenkonsum zu Ausfallerscheinungen führt, könnte sogar eine Straftat (mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren) vorliegen, die IMMER eine längere Fahrerlaubnisentziehung zur Folge hätte.

Das sind nur die Folgen, wenn bei der Fahrt nichts passiert. Drogen im Straßenverkehr führen immer wieder zu tödlichen Verkehrsunfällen, bei denen häufig Unschuldige für die Unvernunft rücksichtloser Drogenkonsumenten büßen müssen.

Sie entscheiden: Drogen und seine negativen Folgen oder Führerschein und sichere Mobilität für sich selbst und Andere. Beides geht nicht!

Zusatzinfo zum GPT:

Das GPT ist ein Zusammenschluss zwischen der Koninklijken Marechaussee (NL), der Politieeenheid Oost-Nederland (NL), der Bundespolizeidirektion Hannover, der Polizeidirektion Osnabrück (Niedersachsen) und der Kreispolizeibehörde Borken (Nordrhein-Westfalen).

Das Team führt im deutsch-niederländischen Grenzraum gemeinsame Streifen zur Bekämpfung grenzüberschreitender Delikte wie Schleusungskriminalität, Menschenhandel, Dokumentenkriminalität, Drogenhandel, Geldwäsche und der Kfz-Kriminalität durch.

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Bocholt
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Schmuggler hat auch Drogen im Blut

Ein 29-Jähriger aus Bocholt wurde am Mittwochabend (31.01.2018) gegen 18:00 Uhr auf der Hamalandstraße kontrolliert. Auf Nachfragen stimmte der Bocholter einer Durchsuchung seines Pkw nach Drogen zu. Der Mann war sich offenbar sicher, die Polizei werde bei ihm nichts finden. Falsch gedacht: Polizeibeamte sind besonders beschult darin, Verstecke für Drogen ausfindig zu machen. Die Hartnäckigkeit der Beamten zahlte sich letztlich auch hier aus. Nach über 30 Minuten fanden die Beamten letztlich fünf Gramm Marihuana. Der Schmuggler, der zuvor behauptete, es würde überhaupt gar keinen Sinn machen, Drogen aufwendig zu verstecken, gestand letztlich, die Drogen in den Niederlanden erworben zu haben. Wegen der Drogen wird der Mann sich in einem Strafverfahren verantworten müssen. Das Marihuana wurde sichergestellt.

Doch damit nicht genug: Offenbar konnte es der Bocholter gar nicht abwarten, seine Ware auszuprobieren. Ein Drogentest bestätigte den Verdacht der Beamten, dass der Mann auch unter dem Einfluss von Marihuana mit dem Auto unterwegs war.

Zur genauen Feststellung der Drogenkonzentration im Blut entnahm eine Ärztin dem 29-Jährigen eine Blutprobe. Auch die Weiterfahrt wurde dem Bocholter bis zur Wiedererlangung der vollständigen Fahrtüchtigkeit untersagt.

Möglicherweise wird der Mann zukünftig zu Fuß über die “Grüne Grenze” reisen müssen, denn im für ihn günstigsten Fall erwarten den Bocholter allein für die Fahrt unter Drogeneinfluss ein Bußgeld in Höhe von 500 Euro, zwei Punkte in der Verkehrssünderdatei sowie ein Fahrverbot von einem Monat. Sowohl Bußgeld als auch Fahrverbot verdoppeln sich, wenn man das zweite Mal mit Drogen im Verkehr in Erscheinung tritt.

Bei dem Führerscheininhaber wird außerdem die Kraftfahreignung durch die Führerscheinstelle überprüft werden. Sofern der Drogenkonsum zu Ausfallerscheinungen führt, könnte sogar eine Straftat (mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren) vorliegen, die IMMER eine längere Fahrerlaubnisentziehung zur Folge hätte.

Das sind nur die Folgen, wenn bei der Fahrt nichts passiert. Drogen im Straßenverkehr führen immer wieder zu tödlichen Verkehrsunfällen, bei denen häufig Unschuldige für die Unvernunft rücksichtloser Drogenkonsumenten büßen müssen.

Sie haben das Zepter in der Hand: Drogen und seine negativen Folgen oder Führerschein und sichere Mobilität für sich selbst und Andere. Beides geht nicht!

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Stadtlohn
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Fußgänger auf Zebrastreifen angefahren und leicht verletzt

Am Mittwochabend (31.01.2018) kam es gegen 18:20 Uhr zu einem Unfall, bei dem ein 29-jähriger Fußgänger aus Velen beim Überqueren eines Zebrastreifens von dem Pkw eines 88-Jährigen aus Stadtlohn touchiert und leicht verletzt wurde.

Zum Unfallzeitpunkt befuhr der Autofahrer die Burgstraße in Richtung der Kreuzung zur Grabenstraße / Mühlenstraße / Pfeifenofen. Kurz bevor er den Zebrastreifen vor der Kreuzung passieren konnte, befand sich der Fußgänger bereits auf der Fahrbahn, um diese zu überqueren. Fußgänger sind hier grundsätzlich bevorrechtigt.

Autofahren müssen sich Zebrastreifen mit mäßiger Geschwindigkeit nähern und Fußgängern jederzeit das Überqueren der Straße ermöglichen. Gegebenenfalls müssen sie warten, bis der Fußgänger gefahrlos die Straße überquert hat.

Der Fußgänger wurde noch beim Zurückweichen vom linken Seitenspiegel des Pkw touchiert und stürzte zu Boden. Glücklicherweise verletzte sich der 29-Jährige hierbei nur leicht. Am Pkw entstand kein Sachschaden.

Der bundeseinheitliche Tatbestandskatalog sieht für Fahrzeugführer, die einen Fußgänger an einem Zebrastreifen den Vorrang nicht gewähren, ein Bußgeld in Höhe von 120 Euro und einen Punkt in der Verkehrssünderdatei vor, wenn es – wie hier – zu einem Unfall kommt.

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Kreis Coesfeld
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Coesfeld
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Einbrecher leeren Feuerlöscher

In der Zeit von Mittwoch, 31.01.2018, 14 Uhr bis Donnerstag, 01.02.2018, 07.30 Uhr hebelten Unbekannte ein Bürofenster an einer Lagerhalle Am Haus Lette in Lette auf. Im Büro öffneten sie sämtliche Schubladen und leerten einen Feuerlöscher. Hinweise nimmt die Polizei in Coesfeld unter der Rufnummer 0 25 41/ 1 40 entgegen.

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Kreis Coesfeld
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Zahlreiche Glätteunfälle im Kreis

Am Morgen, 31.01.2018 in der Zeit von 05.00-10.30 Uhr kam es im gesamten Kreisgebiet zu 15 Verkehrsunfällen. In vier Fällen wurden Personen verletzt, darunter ein 11-jähriges Kind aus Dülmen, das mit dem Fahrrad stürzte und sich dabei leicht verletzte. Für einen Autofahrer in Senden endete die Fahrt im Helmerbach. Hier wurde er sogar noch ein ganzes Stück vom Bach weitergetragen. Der Fahrer überstand den Unfall leicht verletzt und wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gefahren. Inzwischen hat sich die Verkehrslage wieder entspannt.

Foto: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/6006/3856087

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Dülmen
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Brand in einem Bistro

Am Mittwoch, 31.01.2018 um 23.54 Uhr wies ein Anwohner eine Streifenwagenbesatzung auf den Brand in einem Bistro in der Viktorstraße hin. Die Polizisten stellten ein Feuer im Bereich der Theke fest, alarmierten die Feuerwehr und evakuierten die Bewohner zusammen mit der Feuerwehr. Der Brandort ist beschlagnahmt; die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.

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Dülmen/Nottuln/Nottuln-Appelhülsen
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Erneut Anrufe “falscher Polizisten”

Erneut kam es am 31.01.2018 im Bereich Dülmen, Nottuln und Nottuln-Appelhülsen zu Anrufen “falscher Polizeibeamter”. In den Fällen gab ein männlicher unbekannter Täter vor Polizeibeamter aus Münster zu sein. Er erläuterte, dass die Polizei Einbrecher festgenommen und den Namen der Angerufenen auf einer Liste gefunden habe. Alle angerufenen Senioren fielen nicht auf den Trick herein, beendeten das Gespräch und erstatteten Anzeige bei der Polizei.

In diesem Zusammenhang weist die Polizei nochmal darauf hin, dass sie sich nie bei Bürgerinnen und Bürgern telefonisch über Wertsachen oder Bargeld erkundigt und auch keine Echtheitsprüfung oder vorsorgliche Sicherstellungen vornimmt.

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Coesfeld
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Autofahrer nach Hinweis auf Schrittgeschwindigkeit angefahren – Zeugen gesucht

Am 30.01.2018, um 10.10 Uhr befuhr ein 60-jähriger Coesfelder mit seinem Auto den “Elisabeth-Kühling-Weg in Fahrtrichtung “Eleonore-Pollmeyer-Straße” und hielt die hier vorgeschriebene Schrittgeschwingkeit ein. Ein hinter ihm in gleicher Richtung fahrender Autofahrer fuhr ihm dabei dicht auf und betätigte nach einer Zeit auch die “Lichthupe” immer wieder. Der 60-jährige Coesfelder hielt schließlich an und machte den anderen Autofahrer auf die vorgeschriebene Schrittgeschwindigkeit aufmerksam. Dieser wollte davon jedoch nicht viel wissen, stieg in sein Auto und quetschte sich links an dem Coesfelder vorbei. Dabei geriet er mit seinem rechten Außenspiegel gegen den Arm des 60-Jährigen, verletzte ihn damit und flüchtete mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Loburger Straße. Nach diesem Vorfall wurde der Coesfelder von einem weiteren Autofahrer, der die Situation beobachtet hatte, angesprochen. Die Personalien des Zeugen sind jedoch unbekannt.

Zeugen werden gebeten sich bei der Polizei in Coesfeld, unter der Telefonnummer 02541-140, zu melden.

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Olfen
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Mit Ablenkungstrick Senior bestohlen

Einen größeren Bargeldbetrag hat ein Rentner aus Olfen am Dienstag, 30.01.2018 bei seiner Hausbank abgehoben. Als er gegen 17 Uhr am Heidkamp in Olfen geparkt hatte, kam ein Unbekannter mit einer Landkarte auf ihn zu und fragte nach einer Klinik. Nachdem der hilfsbereite Senior dem Mann die erwünschte Auskunft gegeben hatte, stellte er aus seiner Brieftasche den Verlust des Geldes fest. Die Brieftasche hatte auf dem Rücksitz im Auto des Olfeners gelegen. Bei dem Unbekannten handelt es sich um einen ca. 35-40 Jahre alten Mann von stämmiger Statur mit kurzen, dunklen Haaren. Er war “schick angezogen” mit hellem Pullover und Krawatte. Hinweise nimmt die Polizei in Lüdinghausen unter der Rufnummer 0 25 91/ 79 30 entgegen.

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Dülmen
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Betrüger mit Bekanntentrick erfolgreich

Am Dienstag, 30.01.2018 überholte ein Unbekannter mit seinem schwarzen Mercedes mit Dortmunder Zulassung in Dülmen auf der Lüdinghauser Straße einen 74-jährigen Radfahrer aus Dülmen. Der Autofahrer stoppte vor dem Radfahrer, sprach ihn an und stellte sich als ehemaligen Arbeitskollegen vor. Im weiteren Verlauf fuhr der Senior zusammen mit dem angeblichen Kollegen zu sich nach Hause. Dort wollte der Unbekannte zunächst Waren aus Altbeständen an das Seniorenehepaar verschenken, weil er in seine Heimat Italien zurückreisen wollte. Die Dülmener lehnten eine Schenkung ab und man verständigte sich auf einen Kaufpreis von über 300 Euro. Im Nachhinein fiel auf, dass man minderwertige Waren zu einem überteuerten Preis eingekauft hatte. Der angebliche Bekannte wird als 50-55 Jahre alt, ca. 165 cm groß mit untersetzter Statur beschrieben. Er hatte leicht gelockte, kurze Haare, ein italienisches Erscheinungsbild und sprach akzentfrei deutsch. Hinweise nimmt die Polizei in Dülmen unter der Rufnummer 0 25 94/ 79 30 entgegen.

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Quellen und Urheberhinweise:
Die aufgelisteten Meldungen stammen von den Polizeipressestellen aus:
Münster, Steinfurt, Warendorf, Borken, Coesfeld sowie der Bundespolizei St. Augustin, Münster und dem Zoll in Münster. Teilweise enthalten die „Tagesaktuellen Meldungen“ auch Berichte der Feuerwehr Münster.