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Montag, Juni 27, 2022

Alnatura auf Zukunftskurs / Neue Standorte und Großumbauten geplant / Fokus Tierwohl: Fleisch aus Weideschlachtung / Hohe Zufriedenheitsrate bei Mitarbeitenden

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Darmstadt (ots) –

Alnatura wächst weiter: Das Bio-Unternehmen aus Darmstadt erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2020/2021, das am 30.9.2021 endete, einen Umsatz von 1,15 Milliarden Euro, eine Steigerung von sieben Prozent zum vorangegangenen Geschäftsjahr.

Alnatura Gründer und Geschäftsführer Götz Rehn: „Es war ein gutes Jahr für Alnatura, nicht aber für den Klimaschutz. Denn die Klimakrise bleibt eine globale Bedrohung, wenn es uns Menschen nicht endlich gelingt, die Art unseres Wirtschaftens ganzheitlich zu denken und neu zu gestalten und damit grundlegend zu transformieren.

Dankbar bin ich unseren Kundinnen und Kunden, denn sie leisten mit ihrem Einkauf einen wichtigen Beitrag zur Stärkung des Bio-Landbaus. Dieser arbeitet mit der Natur, nicht gegen sie, und hilft so, die Regenerationsfähigkeit der Erde zu erhalten.“

Alnatura Märkte: Neu-Eröffnungen und Großumbauten | Kostenlose Lastenräder

Fünf neue Alnatura Super Natur Märkte wurden in Stuttgart, Offenburg, Hochheim, Freiburg und Berlin eröffnet. Hinzu kamen Investitionen in zehn Großumbauten bzw. Erweiterungen bereits bestehender Märkte. Damit erhöhte sich die Anzahl der Alnatura Märkte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2020/2021 auf 140 in 13 Bundesländern. Stärkstes Bundesland ist weiterhin Baden-Württemberg mit 33 Alnatura Märkten, gefolgt von Bayern (24), Berlin (19) und Hessen (19).

Im laufenden Geschäftsjahr bereits eröffnet bzw. in Planung sind neue Alnatura Märkte unter anderem in Eschborn, Singen, Schwerin, Frankfurt am Main, Braunschweig, Hildesheim und Bad Homburg. Mindestens neun weitere Großumbauten kommen hinzu.

Insbesondere in Großstädten verzichten mittlerweile viele Menschen aufs Auto und leisten damit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Damit der Bio-Einkauf dennoch bequem nach Hause transportiert werden kann, gibt es an aktuell 41 Alnatura Standorten Lastenräder, die kostenlos ausgeliehen werden können und von den Kundinnen und Kunden rege genutzt werden.

Sehr erfolgreich und unter großer Beteiligung der Kundinnen und Kunden verlief die Alnatura Spenden-Stunde zugunsten der Menschen, die im Sommer vom Hochwasser betroffen waren: Innerhalb einer Stunde wurde ein Einkaufsumsatz von 275.000 Euro erreicht, den Alnatura anschließend auf 300.000 Euro aufstockte und als Spende überreichte. Geschäftsführer Rüdiger Kasch betont in diesem Zusammenhang: „Dringend notwendig ist ein langfristiges Umdenken. Denn das tragische Extremwetter-Ereignis zeigt überdeutlich die Symptome des menschengemachten Klimawandels. Es muss unsere höchste Priorität sein, den Klimawandel aufzuhalten.“

Pilotprojekt: Bruderkalb-Aufzucht und Weideschlachtung

Ein einzigartiges Pilotprojekt fördert Alnatura seit November in den Alnatura Märkten in Süddeutschland: Bio-Rindfleisch-Produkte aus Bruderkalb-Haltung und Weideschlachtung. Auf den Allgäuer Bioland-Höfen der „Weideschuss.Bio GmbH“ bleiben Kuh und Kalb für mindestens zwölf Wochen zusammen und werden nicht, wie sonst üblich, gleich nach der Geburt getrennt. Auch die Bruderkälber, die für hochspezialisierte Milchbetriebe normalerweise keinen Nutzen haben und zu Niedrigpreisen an Mäster verkauft werden, sind in die Kuhherden integriert und werden artgerecht aufgezogen.

Eine weitere Besonderheit ist die Weideschlachtung, die noch selten praktiziert wird und auf dem für die Tiere vertrauten Weide- oder Hofgelände stattfindet. Sie gilt als besonders schonend, da Einfangen, Transport und Schlachthof entfallen und so Stress bei den Tieren vermieden wird.

Im Gegensatz zur Bruderkalb-Problematik, die noch weitgehend unbekannt ist, ist das Töten der Bruderhähne im öffentlichen Diskurs angekommen. Ab 2022 ist das sogenannte „Kükenschreddern“ verboten. Alnatura hatte bereits 2012 eine Hennenwohl-Initiative ins Leben gerufen, in der das Bruderhahn-Konzept zentraler Bestandteil ist. Seit 2017 gibt es unter der Marke Alnatura nur noch Bruderküken-Eier, das heißt, die männlichen Küken bleiben nach dem Schlüpfen am Leben, werden als Masthähnchen aufgezogen und später in Produkten verarbeitet. Die weiblichen Küken wiederum wachsen als Legehennen heran und legen die sogenannten Bruderküken-Eier.

Jetzt setzt sich Alnatura ein weiteres ehrgeiziges Ziel: Bis 2025 sollen auch in allen verarbeiteten Alnatura Produkten nur noch Bruderküken-Eier enthalten sein.

Alnatura International: Neuer Handelspartner in Österreich | Weitere Online-Shops

In Österreich konnte Alnatura mit der Unimarkt-Gruppe einen neuen Handelspartner gewinnen. Das Alnatura Sortiment ist damit in fast 400 weiteren Märkten in Österreich erhältlich. Ein ebenfalls neuer Handelspartner ist die Rohlik-Gruppe, die in ihren Online-Shops Knuspr und Gurkerl in Deutschland und Österreich sowie Rohlik und Kifli in Tschechien und Ungarn bis zu 900 Alnatura Produkte anbietet.

Alnatura Arbeitsgemeinschaft: Höchste Zufriedenheitsrate im Einzelhandel

200 neue Arbeitsplätze sind bei Alnatura im letzten Geschäftsjahr entstanden. Damit erhöht sich die Gesamtanzahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf 3.740, darunter 350 Lehrlinge und Studierende.

Trotz der aktuell schwierigen Pandemie-Situation sind die Alnatura Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sehr zufrieden mit ihren Arbeitsbedingungen. Eine Auswertung auf Basis des Bewertungsportals Kununu ergab für Alnatura die höchste Zufriedenheitsrate von insgesamt zehn Einzelhändlern. 83 Prozent der Alnatura Mitarbeitenden würden Alnatura als Arbeitgeber weiterempfehlen.

Als Dankeschön für die außerordentlichen Leistungen während der Pandemie erhalten alle Alnatura Mitarbeitenden auch in diesem Jahr wieder eine Wertschöpfungsbeteiligung in Höhe von 1.000 Euro. Bereits im vergangenen Jahr hatte der Bio-Händler mehrere Sonderzahlungen in Form von Einkaufsgutscheinen gewährt.

Alnatura in Zahlen

Alnatura wurde vor über 35 Jahren von Götz Rehn erdacht und konzipiert. Er gründete Alnatura 1984 und ist bis heute Geschäftsführer. Für sein Lebenswerk wurde Rehn 2021 mit dem Deutschen Gründerpreis ausgezeichnet.

Im Geschäftsjahr 2020/2021 gibt es 140 Alnatura Super Natur Märkte in 65 Städten in 13 Bundesländern. Unter der Marke Alnatura werden über 1.300 verschiedene Bio-Lebensmittel produziert. Vertrieben werden diese in den eigenen Alnatura Bio-Märkten und europaweit in 15 Ländern in rund 12.800 Filialen verschiedener Handelspartner.

Alnatura beschäftigt rund 3.740 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter 350 Lernende. Im Geschäftsjahr 2020/2021 erwirtschaftete Alnatura einen Netto-Umsatz von 1,15 Milliarden Euro und damit ein Umsatzplus von sieben Prozent zum vorangegangenen Geschäftsjahr.

Pressekontakt:
Stefanie Neumann
Alnatura Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: 06151 – 356 6687
Mail: [email protected]
Original-Content von: Alnatura Produktions- und Handels GmbH, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

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