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Mittwoch, Oktober 5, 2022

Bayern München, die Macht der Bundesliga: Wird sie die Meisterschaft gewinnen?

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Etwa zwei Monate lang gab es für die Bundesligisten nur einen winzigen Hoffnungsschimmer. So etwas hatten sie schon lange nicht mehr gespürt. Sie wollten nicht zugeben, dass sie es jetzt fühlten, nicht öffentlich: Es war zerbrechlich, schuldbewusst, wahrscheinlich vergeblich, aber es war eine Hoffnung. Lesen Sie mehr über Bildbet Bonus Code.

Das letzte Jahrzehnt hat die absurdeste Dominanz hervorgebracht, die es je in einer großen europäischen Liga gegeben hat, denn Bayern München hat 10 Mal in Folge triumphiert. Nur ein einziges Mal wurde der Titel am letzten Spieltag der Saison geholt. Regelmäßiger wird er vor Ostern geholt.

Die Bayern werden in diesem Jahr wahrscheinlich 11 Mal in Folge die Meisterschaft gewinnen und damit das Kunststück von Dinamo Zagreb in Kroatien (2006-16) wiederholen. Vielleicht haben sie auch die 13 von Rosenborg aus Norwegen im Visier. Danach sind wir in Lettland, Gibraltar und Vanuatu, um ähnliche Fälle zu finden.

Und obwohl die Bayern seit langem als Deutschlands größter Verein etabliert sind – sie haben insgesamt 31 Meistertitel, kein anderer Verein hat mehr als fünf – haben sie bis vor 10 Jahren nie mehr als drei Mal in Folge triumphiert. Ihre völlige Dominanz ist ein modernes Konzept und ein trauriges Spiegelbild des Mangels an Wettbewerbsfähigkeit im modernen europäischen Fußball. Auch in Italien und Frankreich werden die obersten Spielklassen von einem Verein dominiert, während in England und Spanien die Kluft zwischen Arm und Reich weiterhin ein großes Problem darstellt.

Aber ein Jahrzehnt ohne Titel ist eine erschreckende Situation und steht für den traurigen Niedergang einer Liga, die vor dem letzten Jahrzehnt zu Recht den Ruf hatte, spannend und wettbewerbsfähig zu sein.

Die möglichen Lösungen sind sehr vielfältig. Die Bayern waren an den Gesprächen über eine europäische Super League nicht beteiligt, sind aber der Typ von Verein, zu dem eine solche Liga passen würde – sie sind einfach zu gut für ihre heimischen Rivalen. Es gab vorsichtige Gespräche über die Einführung eines Play-off-Systems in der Bundesliga, um für die dringend benötigte Spannung am Ende der Saison zu sorgen. Auch finanzielle Reformen müssen in Betracht gezogen werden.

Aber vielleicht ist die Lösung tatsächlich viel einfacher. Vergessen Sie die Schaffung neuer Ligen oder die Durchsetzung finanzieller Regeln durch die Gerichte.

Der einfachste Weg, die Bundesliga wieder konkurrenzfähig zu machen, ist, dass alle – auch die Bayern – sich darauf einigen, dass sie einfach zu gut für die Liga sind, und dem Gegner in jedem Spiel einen Vorsprung von einem Tor zugestehen.

Insgesamt haben die Bayern also in den letzten 10 Jahren noch drei Titel gewonnen. Sowohl Dortmund als auch Leipzig gewannen sie ebenfalls dreimal, während Wolfsburg der vierte Sieger war. Zum Vergleich: In den anderen großen europäischen Ligen kann nur die Premier League vier verschiedene Sieger in den letzten zehn Jahren vorweisen.

Im Vergleich zu den realen Ergebnissen schwankte die Punktzahl der Bayern in jeder Saison zwischen 12 und 23.

 

Die Mannschaft, die am meisten von Bayerns Punktabzug profitierte, war – vielleicht überraschend – Hertha Berlin, die in der letzten Saison dem Abstieg in den Playoffs entging. Sie hätten drei zusätzliche Siege gegen Bayern und weitere sieben Unentschieden erreicht, was insgesamt 13 zusätzliche Punkte bedeutet hätte. Leverkusen, Leipzig und Freiburg hätten 12 zusätzliche Punkte gewonnen, während Dortmund und Mönchengladbach 11 zusätzliche Punkte geholt hätten.

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