Knapp 50 Mio. Euro Projektmittel und neue Europa-Initiativen: Hertie-Stiftung baut ihr Engagement deutlich aus

Frankfurt am Main (ots) –

In ihrem heute veröffentlichten Jahresbericht 2025 informiert die Gemeinnützige Hertie-Stiftung, eine der größten unternehmensunabhängigen Stiftungen Deutschlands, über ihre Projektarbeit und die Entwicklung ihrer Vermögensanlage. Im vergangenen Jahr stellte die Stiftung 49,2 Mio. Euro für Projekte in ihren Leitthemen „Gehirn erforschen“ und „Demokratie stärken“ bereit – ein deutlicher Zuwachs gegenüber dem Vorjahr. Die Projektarbeit wurde ergänzt durch neue regionale sowie europäische Schwerpunkte. Der Jahresbericht erscheint ausschließlich digital und ist unter www.ghst.de/jahresbericht2025 abrufbar.

„Die Demokratie steht unter Druck und ebenso die Wissenschaft. Das wird auch in der Arbeit von Stiftungen deutlich“, sagt Annette Schavan, Vorstandsvorsitzende der Hertie-Stiftung. „Mit noch mehr Konzentration auf wesentliche Themen und Entwicklungen will die Hertie-Stiftung zu mehr Leidenschaft für die Demokratie, zur Stärkung der Wissenschaft und zu einer politischen Kultur beitragen, in der der Respekt voreinander, der Zusammenhalt in der Gesellschaft und der Einsatz für das Gemeinwesen wachsen.“

Erfolge in der Spitzenforschung

Im Bereich der Neurowissenschaften konnte die Hertie-Stiftung 2025 wichtige Erfolge verzeichnen. Im Rahmen der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder waren mehrere Einrichtungen und Initiativen erfolgreich, die von der Stiftung gegründet und maßgeblich gefördert werden: das Hertie Institute for AI in Brain Health und das Hertie-Zentrum für Neurologie in Tübingen sowie das Hertie Network of Excellence in Clinical Neuroscience mit sechs Standorten. Damit bekräftigt die Stiftung ihr Ziel, optimale Bedingungen für Spitzenforschung zu schaffen und innovative Ansätze an den Schnittstellen von Klinik, Neurowissenschaft und künstlicher Intelligenz voranzubringen.

Neuer Schwerpunkt Europa

Die politischen und gesellschaftlichen Herausforderungen wird man nur gemeinsam in einem starken Europa lösen können. Die Hertie-Stiftung hat deshalb 2025 die Förderung der europäischen Identität als neuen Schwerpunkt etabliert. Mit der Salon-Reihe „Wir in Europa“ schafft sie Räume für generationenübergreifenden Dialog zu Fragen europäischer Identität und Zusammenarbeit. Das neu gestartete „Weimarer Kolleg“ richtet sich an junge Entscheiderinnen und Entscheider aus Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft aus Deutschland, Frankreich und Polen und fördert Zusammenarbeit, Netzwerke, Reflexion und Verantwortung.

Stärker vor Ort: Engagement in Frankfurt ausgebaut

Auch ihr regionales Engagement hat die Hertie-Stiftung 2025 an ihrem Stiftungssitz in Frankfurt am Main intensiviert. Mit den neu gestarteten „Alte Oper Nights“ unterstützt sie ein innovatives Kulturformat an einem zentralen gesellschaftlichen Ort der Stadt. Zudem wurde erstmals das „Silvia-Tennenbaum-Stipendium“ vergeben, das junge Autoren und Künstler fördert, die einen Teil des Stipendiums in Frankfurt verbringen und sich mit dem Themenkomplex Antisemitismus, Erinnerungskultur und Demokratie beschäftigen.

Einen umfassenden Überblick über die Aktivitäten der Stiftung sowie über die Vermögensanlage bietet der Jahresbericht 2025, der digital verfügbar ist: www.ghst.de/jahresbericht2025

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Über die Gemeinnützige Hertie-Stiftung

Die Arbeit der Hertie-Stiftung konzentriert sich auf zwei Leitthemen: Gehirn erforschen und Demokratie stärken. Die Projekte der Stiftung setzen modellhafte Impulse innerhalb dieser Themen. Ein starkes, sicheres und geeintes Europa ist ein weiterer Arbeitsschwerpunkt. Darüber hinaus engagiert sich die Stiftung mit Förderprojekten gegen Antisemitismus sowie für jüdisches Leben in Deutschland. Die Gemeinnützige Hertie-Stiftung wurde 1974 von den Erben des Kaufhausinhabers Georg Karg ins Leben gerufen und ist heute eine der größten weltanschaulich unabhängigen und unternehmerischungebundenen Stiftungen in Deutschland. Der Name „Hertie“ geht zurück auf Hermann Tietz, Mitbegründer des gleichnamigen Warenhauskonzerns zum Ende des 19. Jahrhunderts.

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Quelle: ots