Berlin/Fulda (ots) –
Drohneneinsatz und Robotik, Bevölkerungsschutz und Netzwerkarbeit – das sind drei Tage lang die zentralen Themen für Feuerwehr und Rettungsdienst mitten in Deutschland: Die Messe „RETTmobil INTERNATIONAL“ im hessischen Fulda ist eröffnet. Karl-Heinz Banse, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), forderte in seinem Grußwort zum Start der dreitägigen Messe für Rettung und Mobilität, angesichts der geopolitischen Lage den Bevölkerungsschutz auf Bundesebene schlagkräftig auszurichten und ein belastbares Konzept für die Verteilung finanzieller Mittel unter den Akteuren zu erstellen. „Wir führen erneut im Rahmen der RETTmobil INTERNATIONAL ein Treffen der Verbandsspitzen von Feuerwehr und Rettungsdienst durch, um gemeinsam handeln zu können“, erläuterte Banse. „Die Messe ist immer ein wichtiger Treffpunkt und bietet eine breite Netzwerkplattform – nicht zuletzt durch das persönliche Engagement von Messe-Chef Manfred Hommel“, so der DFV-Präsident. Im kommenden Jahr wird der Deutsche Feuerwehrverband daher die Schirmherrschaft für die dann 25. Auflage der Messe übernehmen, die vom 12. bis 14. Mai 2027 stattfinden wird.
Karl-Heinz Banse lobte Hessens Innenminister Roman Poseck für seinen Einsatz für die Feuerwehren: „Ich wünsche mir in allen Bundesländern Innenminister, die so mit dem Thema Bevölkerungsschutz vertraut sind.“ Bei Fuldas Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld bedankte er sich für das große Engagement für die Weiterentwicklung des Deutschen Feuerwehr-Museums, das sich in Fulda als dem Ort der Wiedergründung des Deutschen Feuerwehrverbandes nach dem Zweiten Weltkrieg befindet. Hier soll künftig die Geschichte des Bevölkerungsschutzes vermittelt werden – basierend auf der Historie der Feuerwehren und des Technischen Hilfswerks. „Dies ist ein absolutes Alleinstellungsmerkmal innerhalb der deutschen Museumslandschaft!“, so Banse.
Der Deutsche Feuerwehrverband ist auf der RETTmobil INTERNATIONAL in Halle F, Stand 1205, präsent. Hier gibt es Informationen zur Arbeit des Fachverbandes, neue Materialien zu Demokratieprojekten und zur Selbsthilfe der Bevölkerung sowie das umfassende Angebot des Versandhauses des Deutschen Feuerwehrverbandes – etwa mit Automatischen Externen Defibrillatoren speziell für Feuerwehren. Auf dem Freigelände an Stand F14 sammelt „RES-QR.DE“ zum wiederholten Male Spenden für die DFV-Stiftung „Hilfe für Helfer“.
Parallel zur Messe findet in Fulda am Donnerstag, 7. Mai, das 12. Symposium „Hilfe für Helferinnen und Helfer in den Feuerwehren“ statt. Veranstalter ist die Stiftung „Hilfe für Helfer“ gemeinsam mit dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK). Im Mittelpunkt der Vorträge stehen die Besonderheiten der Psychosozialen Notfallversorgung für Einsatzkräfte in Zivilschutzlagen. „Die Hinweise, die wir hierzu von unseren Kameradinnen und Kameraden aus der Ukraine erhalten, sind unter Umständen überlebenswichtig“, erläuterte Banse im Rahmen eines Treffens mit der ukrainischen Delegation und Vertretern des BBK im Deutschen Feuerwehr-Museum.
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