Tagesaktuelle Meldungen der Polizei vom 06. Mai 2014

1) In Schlangenlinien über die Autobahn

Münster/Lengerich.

Am Montagvormittag (05.05.2014, 09:50 Uhr) bemerkten Polizeibeamte einen Mazdafahrer, der nur mit 60 km/h auf der Autobahn 1 in Richtung Bremen unterwegs war. Er fuhr in Schlangenlinien und wurde von mehreren Lkw überholt. Bei der Kontrolle in Höhe Lengerich rochen die Beamten bei dem 62-Jähigen Drensteinfurter Alkohol.

Ein Atemalkoholtest ergab 0,86 Promille.

Neben einer Blutprobe musste der Mann auch seinen Führerschein abgeben.

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2) Autodiebe in Sentrup und Gievenbeck unterwegs

Münster.

Am Montag (05.05.2014 von 07:10 Uhr bis 08:10 Uhr) haben Unbekannte ein graues Peugeot Cabriolet CC206 gestohlen. Dieses parkte gegenüber der Augenklinik an der Domagkstraße. Neben einer Sporttasche lag noch ein mobiles Navigationssystem der Marke Garmin im Auto.

Einen schwarzen Ford Galaxy nahmen Diebe in der Zeit von Montagabend (05.05.2014, 21:00 Uhr) bis Dienstagmorgen (06.05.2014, 07:20 Uhr) mit.

Das Auto war auf einem Hotelparkplatz an der Roxeler Straße abgestellt.

Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 0251 275-0 entgegen.

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4) Bargeld und MP3-Player aus Wohnung gestohlen

Münster.

Am Montag (05.05.2014, 06:45 Uhr – 17:50 Uhr) brachen unbekannte Täter das Schloss einer Wohnungstür an der Staufenstraße auf. Die Diebe durchsuchten die Wohnräume und verschwanden mit einem MP3 Player und Bargeld.

Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 0251 275-0 entgegen.

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5) Drei Kinder tot aufgefunden Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Münster, des Polizeipräsidiums Münster und der Kreispolizeibehörde Steinfurt.

Steinfurt/Münster

Am Montag (05. Mai), gegen 14.30 Uhr, sind in einem Wohnhaus in Steinfurt-Borghorst drei Kinder im Alter von drei, vier und elf Jahren tot aufgefunden worden. In der Wohnung befand sich außerdem die 39-jährige Mutter der drei Kinder. Die Mutter wurde reanimiert und befindet sich im Krankenhaus.

Die Staatsanwaltschaft Münster hat eine Obduktion angeordnet.

Die Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft dauern an. Es wird später nachberichtet.

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Kinder starben an Kohlenmonoxidvergiftung

Steinfurt/Münster

Nachtrag zur Presseerklärung “Steinfurt-Borghorst, drei Kinder tot aufgefunden – Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Münster, des Polizeipräsidiums Münster und der Kreispolizeibehörde Steinfurt.

Die am Montagnachmittag in Steinfurt-Borghorst tot aufgefundenen Kinder sind nach ersten Obduktionsergebnissen an einer Kohlenmonoxidvergiftung gestorben.

Der Bruder der 39jährigen Kindsmutter hatte die Rettungskräfte verständigt, nachdem er seine Schwester und ihre drei Kinder gestern im Elternschlafzimmer hinter geschlossener Tür gefunden hatte.

Für die drei Kinder kam jede Hilfe zu spät. Die 39Jährige konnte reanimiert werden und wird zur Zeit in einer Klinik behandelt. Im Schlafzimmer fanden die Beamten zwei Holzkohlegrills, durch die die Vergiftung verursacht wurde.

Aufgrund der Gesamtumstände hat das Polizeipräsidium Münster eine 14köpfige Mordkommission unter der Leitung von Kriminalhauptkommissar Ulrich Bux eingerichtet. “Die Frau kann zur Zeit noch nicht vernommen werden, ” sagte Ulrich Bux. “Die Angehörigen werden von uns betreut.

Die Spurensicherung dauert an.”

“Nach derzeitigem Ermittlungsstand ist davon auszugehen, dass die 39jährige Frau ihre drei Kinder und sich selbst töten wollte. Sie hinterließ einen Abschiedsbrief und hatte im Flur auf einem Zettel vor Kohlenmonoxid gewarnt”, erklärte Oberstaatsanwalt Stefan Lechtape. “Wir gehen im Moment von einen Verzweiflungstat der 39jährigen Mutter aus.”

Der leibliche Vater des dreijährigen Mädchens und des vier Jahre alten Jungen sitzt zur Zeit eine Haftstrafe ab. Der elfjährige Sohn stammt aus einer früheren Beziehung der Frau.

Gegen die 39Jährige wird Haftbefehl wegen dreifachen Mordes beantragt.

 

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