Polizei legt Fahrräder still

Bislang war die Stilllegung bei Kraftfahrzeugen ein durchaus bekannter Vorgang. Sie Stilllegung von Fahrrädern wird inzwischen im Münsterland schon im zweiten Jahr mit Erfolg durchgeführt. Federführend ist dabei die Polizei in Hamm.

Wenn ein Fahrrad wegen mangelnder Verkehrssicherheit stillgelegt wird, muss der Besitzer den Heimweg zu Fuß antreten. Denn das mangelhafte Zweirad “stellt die Schule sicher” und nimmt dann Kontakt mit den Eltern auf.
So geschehen auch am Dienstag an der Sophie-Scholl-Gesamtschule.

Im Rahmen der Aktion HAMMER TÜV, überprüfen derzeit Teams aus Radmechanikern und Polizeibeamten täglich ohne Ankündigung in Hammer Schulen die Fahrräder der Schüler.

Bei vier der 44 überprüften Räder blieb dem TÜF-Team keine Alternative. Drei Mal fehlten die Bremsen und bei einem Rad war der Rahmen gebrochen. So konnten weder die Vetreter von “Age-in-Hamm”, Herr Oelkrug, Herr Bigge und Herr Thüer, noch die Oberkommissarinnen Anja Böning und Elke Voß eine Verkehrsteilnahme mit den Rädern befürworten.

Die Gesamtschule wird nun die Eltern der Kinder aus den Klassen fünf bis acht über die Stilllegungen informieren. Die Bilanz an der Sophie-Scholl-Gesamtschule fiel ansonsten gut aus: 23 der 44 Fahrräder waren in Ordnung, weitere zwölf konnten durch kleine Reparaturen fit gemacht werden. Fünf blieben nicht verkehrssicher.

An der Friedensschule kontrollierten die Hauptkommissare Klaus Slomczewski und Werner Semsker mit Herrn Wienke von der Firma Köster 41 Fahrräder. Davon waren 20 in einem einwandfreien Zustand, weitere neun waren nach einer Reparatur in Ordnung. Elf Räder konnten vor Ort nicht abschließend repariert werden und blieben im nicht verkehrssicheren Status. Ein Rad musste an der Friedensschule stillgelegt werden.