“Nachbarschaftstreffen” auf Burg Vischering

Das Projekt “WasserBurgenWelt” möchte die beiden Wasserburgen Lüdinghausen und Vischering miteinander verbinden. Dazu soll eine einzigartige Parklandschaft geschaffen werden. Doch es waren noch einige Fragen offen.

Wird die Kapelle der Öffentlichkeit zugänglich gemacht? Wie steht es um die Sicherheit der Schüler während der Bauphase in der „StadtLandschaft“? Ist der neue Aufzug in der Burg Vischering auch groß genug für größere Rollstühle? Und kann die Klosterstraße nicht besser beleuchtet werden? Sehr viele Fragen und ebenso viele Antworten – das erlebten die “Nachbarn” der “WasserBurgenWelt” nun in der Burg Vischering. Der Kreis Coesfeld und die Stadt Lüdinghausen hatten als gemeinsame Träger des großen Regionale-Projektes zum Treffen eingeladen.

“Wir wollen Sie gerne mitnehmen und Sie auf den neuesten Stand der Planungen und Bauarbeiten bringen”, begrüßte Christine Sörries als Leiterin der Kulturabteilung und Hausherrin auf Burg Vischering die Gäste. Der Einladung waren viele der unmittelbaren Nachbarn gefolgt, etwa aus dem St.-Antonius-Gymnasium, der evangelischen Kirchengemeinde, des neuen Steverbetthotels, des Antoniusklosters und des Antoniushauses (Seniorenheim). Sie verfolgten interessiert, was ihnen zunächst Helmut Steenweg von der Stadt Lüdinghausen erläuterte – den Umbau der Brachfläche zwischen den Burgen Lüdinghausen und Vischering zu einer „StadtLandschaft“, in der sich die Besucher wohlfühlen und die als Brücke zwischen Altstadt und den beiden Burgen dienen soll. Anfang Oktober sollen, so Steenweg, dort die Bauarbeiten beginnen, und er betonte, dass die Sicherheit der Schüler auf dem Weg zur Schule besonders beachtet werde. Den zweiten Teil des Informationsnachmittages bei Kaffee und Kuchen bestritt Simone Thiesing, die beim Kreis Coesfeld das Projekt betreut. Sie machte deutlich, was alles auf dem Gelände der Burg Vischering in den kommenden Monaten passieren wird. So stieß auf besonderes Interesse, wie die Burg und auch das Gelände barrierefrei gestaltet werden, damit auch Rollstuhlfahrer oder Senioren mit Rollator die Burg erreichen und die neue Ausstellung in der Vischering entdecken können. Die vielen Nachfragen der Nachbarn bestärkten die Verantwortlichen des Kreises Coesfeld und der Stadt Lüdinghausen darin, den Dialog mit den Anliegern weiterhin zu pflegen.