Zivilstreife, Polizei, Münster Journal

Fahndungs- und Kontrolltag

Die Kreispolizeibehörde Coesfeld hat sich am Donnerstag, 17. Mai, an der landesweiten Fandungs- und Kontrollwoche beteiligt. An vier Kontrollorten in Coesfeld, Dülmen, Südkirchen und Ascheberg sind am Vormittag insgesamt 163 Fahrzeuge und deren Fahrer überprüft worden. Gesuchte Straftäter waren nicht dabei. 30 Verkehrsverstöße wurden geahndet. Einige Autofahrer wurden beim Fahren mit Handy in der Hand erwischt, andere waren nicht angeschnallt oder hatten ihren Führerschein nicht dabei. Einem Autofahrer aus Münster wurde eine Blutprobe entnommen, weil er unter Drogeneinfluss unterwegs war (siehe Meldung vom 17.05., 10:45 Uhr).

Ihn erwartet ein Bußgeld von mindestens 500 Euro und ein Fahrverbot von mindestens einem Monat. Ein Ziel des Fahndungs- und Kontrolltages ist es, Wohnungseinbrecher zu verunsichern. “Unsere Botschaft an die Banden lautet: Ihr könnt euch nirgendwo sicher sein”, hatte NRW-Innenminister Herbert Reul im Vorfeld der Aktionstage gesagt.

Wohnungseinbrüche werden nach Erkenntnissen der Polizei vor allem von mobilen Banden begangen. Deshalb wurden Kontrollen an vielbefahrenen Straßen und an Autobahnanschlüssen durchgeführt. So wurde unter anderem auf dem Autobahnzubringer an der A43 in Dülmen (B474) sowie an der A1-Abfahrt Ascheberg kontrolliert, außerdem auf der B525 in Coesfeld und der Selmer Straße in Südkirchen. Neben der Fahndung nach Einbrechern dienen die Kontrolltage der Unfallprävention. Zu schnelles Fahren sowie das Telefonieren am Steuer ohne Freisprecheinrichtung zählen zu den Hauptunfallursachen und werden entsprechend geahndet.