BPOL NRW: Vor dem Bahnhof „abgezockt“: Bundespolizei stellt minderjährigen Tatverdächtigen

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Siegburg (ots) –

Gestern (06. November) kam es vor dem Bahnhof Siegburg/Bonn zu einer Auseinandersetzung zwischen Jugendlichen, in Folge dessen ein 16-jähriger geschlagen und ein weiterer 15-jähriger bedroht und bestohlen wurde. Den selbst minderjährigen Tatverdächtigen stellten Einsatzkräfte der Bundespolizei nach Zeugenbeschreibung und konfrontierten ihn mit den Tatvorwürfen.

Sonntag am späten Nachmittag gegen 18:00 Uhr meldeten sich zwei Jugendliche (15, 16) auf der Wache der Bundespolizei am Bahnhof Siegburg/Bonn und gaben an, soeben geschlagen und bestohlen worden zu sein. Sie schilderten, dass ein ebenfalls Minderjähriger unter Androhung von Gewalt Bargeld und das Smartphone eingefordert habe. Noch bevor der 15-jährige Geschädigte reagieren konnte, riss ihm der Tatverdächtige seine Kette vom Hals und nahm ein Tabakpäckchen an sich. Der Jugendliche gab daraufhin auch sein Mobiltelefon heraus.
Als ihm sein 16-jähriger Bekannter zu Hilfe kommen wollte, schlug ihm der Tatverdächtige mit marokkanischer Staatsangehörigkeit mehrfach mit der flachen Hand ins Gesicht, so dass er leichtes Nasenbluten bekam.
Einsatzkräfte der Bundespolizei stellten den 15-jährigen Tatverdächtigen nach Zeugenbeschreibung noch am Bahnhof und nahmen ihn mit zur Dienststelle. Obgleich der Minderjährige keine Angaben zu den Vorwürfen machen wollte, bestätigten unbeteiligte Zeugen die Aussagen der beiden Jugendlichen aus Sankt Augustin.
Nach Rücksprache mit der KPB Rhein Sieg übernahmen diese zuständigkeitshalber die weiteren Ermittlungen wegen der Straftatverdachte des Raubes, der Erpressung, der Bedrohung, der Körperverletzung und der Sachbeschädigung.

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Christin Fußwinkel

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Quelle: ots