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Sonntag, Juli 3, 2022

POL-MI: Schwerpunktkontrollen des Verkehrsdienstes

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Minden, Bad Oeynhausen, Preußisch Oldendorf (ots) –

Bei Schwerpunktkontrollen des Verkehrsdienstes in den Nachmittags- und frühen Abendstunden des Dienstags in Minden und Bad Oeynhausen hatten die Einsatzkräfte alle Hand zu tun. Neben vier Strafanzeigen und zwei Blutproben fertigten die Beamten 18 Ordnungswidrigkeitenanzeigen, vorwiegend wegen Handyverstöße. Darüber hinaus erhoben sie 12 Verwarngelder wegen Verstößen gegen die Gurtpflicht und falscher Radwegnutzung. Parallel kontrollierten Polizisten in Preußisch Oldendorf auf der Straße Fünfhausen die Geschwindigkeit. Hier hielten sich insgesamt 149 Fahrzeuglenker an das vorgeschriebene Tempo von 50 km/h. Ein Osnabrücker fuhr mit seinem Ford sogar 33 Stundenkilometer zu schnell.

Bei der Kontrollstelle auf der Mindener Ringstraße geriet gegen 15.30 Uhr eine Mindenerin in den Fokus der Beamten, die ihr Fahrrad ohne Pedale treten zu müssen, flott fortbewegte. Bei der Kontrolle des Zweirads stellte sich schnell heraus, dass es sich um ein versicherungspflichtiges E-Bike handelt. Die 60-Jährige verfügte für das Gefährt weder über den erforderlichen Führerschein noch war es versichert und auch den vorgeschriebenen Schutzhelm trug sie nicht. Die Einsatzkräfte schrieben eine Anzeige und untersagten die Weiterfahrt. Auch wenn die Dame zunächst ihr Fahrrad von vom Kontrollort wegschob, wurde sie rund 10 Minuten später wieder fahrend auf ihrem Drahtesel gesichtet. Sie erwartet jetzt zwei Strafverfahren.
Gegen 17.20 Uhr kontrollierten die Polizisten den Lenker eines Elektrorollers, da er den Radweg der Ringstraße in die falsche Richtung nutzte. Hier stellte man fest, dass der junge Mann den Roller unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln fuhr. Für den Transport zur Blutprobe wurde er durchsucht, wobei man diverse Drogen fand und sicherstellte.

Auf der Dehmer Straße in Bad Oeynhausen nutzen gegen 19 Uhr zwei Frauen aus Löhne den Radweg in falscher Richtung. Obwohl man versuchte, den beiden 38-Jährigen das Gefahrenpotenzial ihres Tuns zu erläutern, zeigten sie sich vor Ort uneinsichtig und aggressiv. Neben dem fälligen Verwarngeld von 20 Euro fertigten die Beamten einen Bericht an das zuständige Straßenverkehrsamt.
Kurz vor halb neun kontrollierten die Einsatzkräfte ein Rollerfahrer, der starke drogenkonsumentsprechende Auffälligkeiten aufzeigte. Der 30-jährige Mann aus Bad Oeynhausen bestritt zwar vehement Drogen konsumiert zu haben, lehnte aber einen Drogenvortest ab. Bei der weiteren Überprüfung fand man bei ihm Amphetamin. Es folgte eine Blutprobe samt Anzeige.

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Quelle: ots

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