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Mittwoch, August 10, 2022

POL-PB: „Netzwerk für Sicherheit im Kreis Paderborn“ – 3. Sicherheitskonferenz der Kreispolizeibehörde Paderborn

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Paderborn (ots) –

(mb) Die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit von Behörden und Organisationen trägt dazu bei, in Krisensituationen gemeinsam handlungsfähig zu sein. Zur 3. Sicherheitskonferenz der Kreispolizeibehörde hatte Behördenleiter Landrat Christoph Rüther die Verwaltungsspitzen der Städte und Gemeinden des Kreises Paderborn, der Gerichte in Paderborn und Delbrück, der Staatsanwaltschaft Paderborn, der zuständigen Bundespolizeidirektion sowie des Hauptzollamts eingeladen.
Der Landrat eröffnete die Konferenz am Mittwoch im großen Sitzungssaal des Kreishauses. Rüther: „Unsere Vernetzung ist wichtiger denn je. Wir leben immer noch mit den Auswirkungen der Pandemie und stehen durch die weitreichenden Folgen des Krieges in der Ukraine vor neuen Herausforderungen. Dabei treten Handlungserfordernisse in den Vordergrund, die bislang wenig Beachtung fanden.“

Die Sicherheitskonferenz solle dazu beitragen, alle Beteiligten auf einen gemeinsamen Informationsstand zu bringen. Er freue sich, dass alle Kommunen, die Gerichte, die Staatsanwaltschaft und die verantwortlichen Sicherheitsbehörden im Kreis Paderborn bei der Sicherheitskonferenz vertreten sind, so Rüther weiter.

Der Leitende Polizeidirektor Ulrich Ettler, erläuterte die Sicherheitslage im Kreis Paderborn aus polizeilicher Sicht. Neben der Einsatzbelastung der Polizei durch steigende Kontroll- und Objektschutzmaßnahmen sowie eine anhaltend hohe Versammlungslage, stellte Ettler die wesentlichen Eckdaten der Kriminalitätsentwicklung und der Unfallstatistik vor.

Die steigende Anzahl verbotener Kraftfahrzeugrennen war Thema eines Vortrags von Erster Polizeihauptkommissar Jürgen Hegemann. Der Leiter des Verkehrskommissariats klärte über die Tatbestände auf und erläuterte das konsequente Einschreiten der Polizei. Hegemann: „Für uns gilt eine „Null-Toleranz-Strategie“. Jeder Verdacht eines verbotenen Rennens wird angezeigt, Führerschein und Auto werden in der Regel sofort sichergestellt oder beschlagnahmt.“

Was passiert, wenn plötzlich der Strom ausfällt, nicht nur für ein paar Stunden, sondern über mehrere Tage und das flächendeckend? Wie können wir uns auf diese oder ähnliche katastrophale Situationen vorbereiten? Diese Fragestellungen zum Schutz kritischer Infrastrukturen werden derzeit in vielen Behörden erörtert und Lösungswege erarbeitet. So auch bei der Kreispolizeibehörde, in der Kreisverwaltung in den Rathäusern und vielen anderen Institutionen. Leitender Polizeidirektor Ettler führte in die Problemstellung ein. Ettler: „Wir können und müssen gemeinsam an Strategien arbeiten, um uns auf solche Szenarien einzustellen. Tritt der Fall ein, muss jede Institution allerdings selbst funktionieren und seine Hausaufgaben gemacht haben.“ Landrat Rüther ergänzte: „Wir wollen uns kreisweit aufstellen, um solche Krisen zu meistern. Erste konstruktive Vorgespräche mit den Kommunen sind bereits erfolgt. Im Sommer werden wir uns erneut zusammensetzten, um Ergebnisse zusammenzuführen und weitere Maßnahmen zu koordinieren.

Abschließend lud Landrat Rüther alle Konferenzteilnehmerinnen und -teilnehmer ein, sich ein Bild von der Verkehrssicherheitsarbeit der Polizei bei den kreisweiten Verkehrssicherheitstagen am 25. August 2022 am Berufskolleg in Schloß Neuhaus zu machen. Darüber hinaus warb er für eine besondere Ausstellung im Polizeimuseum Salzkotten. „Der Mensch dahinter“ – eine plakative Aktion für mehr Respekt vor Einsatzkräften wird auf Initiative der Gewerkschaft der Polizei ab der zweiten Juniwoche gezeigt.

Foto 1:

Landrat Christoph Rüther (l.) und Leitender Polizeidirektor Ulrich Ettler führten durch die Konferenz

Foto 2:

Die 3. Sicherheitskonferenz der Kreispolizeibehörde Paderborn fand am Mittwoch im großen Sitzungssaal des Kreishauses statt.

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Quelle: ots

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