Tagesaktuelle Meldungen der Polizei vom 07.03.2018

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Münster
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Münster
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Kriminalstatistik 2017 – Weniger Einbrüche und Taschendiebstahlsdelikte – Straßenkriminalität mit dem niedrigsten Wert der letzten 10 Jahre

“Unsere Schwerpunktsetzung bei der Bekämpfung von Wohnungseinbrüchen und Taschendiebstählen hat sich bewährt”, erläuterte Polizeipräsident Hajo Kuhlisch heute (7.3.) bei der Vorstellung der Kriminalstatistik 2017 in Münster. “In beiden Deliktsfeldern sind die Fallzahlen erneut rückläufig. Die Erfolge zeigen uns, dass wir mit unseren Ermittlungskommissionen (EK) und durch das gemeinsame Handeln aller Direktionen den richtigen Weg eingeschlagen haben.”

750 Wohnungseinbrüche registrierte die Polizei 2017, 99 Einbrüche weniger als im Vorjahr. Beim Taschendiebstahl sank die Zahl der Taten mit 937 erstmals seit zehn Jahren unter 1.000, gegenüber 2016 ein Rückgang von 237 Taten. Die Aufklärungsquote im Wohnungseinbruch beträgt aktuell 18 Prozent, beim Taschendiebstahl liegt sie bei 13,23 Prozent.

“Mit 29.475 Taten sank die Gesamtzahl aller Straftaten in Münster zum dritten Mal in Folge”, berichtete der Polizeipräsident. “Die Aufklärungsquote kletterte mit 48,22 Prozent auf den höchsten Wert der letzten zehn Jahre.”

Die Straßenkriminalität, hierzu zählen alle Körperverletzungs-, Raub- und Diebstahlsdelikte auf Straßen, Wegen und Plätzen, ist nach einem stetigen Anstieg in den letzten Jahren signifikant gefallen. Statt zuletzt 11.078 Straftaten im Jahr 2016 verzeichnet die Kriminalstatistik aktuell nur noch 9.746 Taten und damit den niedrigsten Wert der letzten zehn Jahre. “Wesentlich zu diesem Ergebnis beigetragen haben die Rückgänge der Diebstahlsdelikte im vergangenen Jahr”, resümierte der Leitende Kriminaldirektor Frank Kaiser. “237 Fälle weniger beim Taschendiebstahl, 310 Fälle weniger beim Kfz-Aufbruch und ganz entscheidend in Münster, 871 Fälle weniger beim Fahrraddiebstahl. Das macht sich in der Statistik deutlich bemerkbar.”

4.466 Fahrräder wurden im vergangen Jahr entwendet, im Vorjahr waren es noch 5.337. Jeder dritte Diebstahl betrifft in der Fahrradhauptstadt immer noch die “Leeze”, Münsters beliebtestes Fortbewegungsmittel. Davon wird nur jeder 17. Fahrraddiebstahl in Münster aufgeklärt. Appelle zur besseren Sicherung des Rades und zur aktuellen Registrierung verhallen oftmals ungehört. Im vergangenen Jahr klärten die Ermittler wiederum Serien auf, so hatte im Juni ein Täter-Duo aus Rheine bereits 11 Fahrräder im Stadtgebiet entwendet und in einem angemieteten Transporter verstaut, bevor Polizisten auf das Pärchen aufmerksam wurden.

“Einen erheblichen Anteil in der Kriminalstatistik 2017 hat der Abschluss eines umfangreichen Verfahrens zum Lohn- und Abrechnungsbetrug”, erklärte der Kripochef weiter. “Ein Subunternehmer hatte in einer Vielzahl von Fällen keine Sozialleistungen für seine Arbeitnehmer abgeführt. Die Ermittler identifizierten insgesamt mehr als 1.200 Betrugstaten.”

Das Polizeipräsidium Münster übernimmt bei bestimmten Delikten die Ermittlungen im gesamten Münsterland. Von herausragendem Interesse sind dabei immer wieder die Einsätze der Mordkommissionen. Im vergangenen Jahr führten Beamte des Polizeipräsidiums Münster 31 Mordkommissionen. In zwei Fällen waren die Ermittler aus Neutralitätsgründen nach einem Schusswaffeneinsatz der dortigen Kollegen im Bereich Recklinghausen im Einsatz. Die 23 Tötungsdelikte in Borken, Coesfeld, Steinfurt und Warendorf wurden zwar von Münster bearbeitet, werden aber in der Kriminalstatistik des jeweiligen Landkreises erfasst.

Die Kriminalstatistik weist für das Polizeipräsidium Münster im Jahr 2017 insgesamt acht Tötungsdelikte aus. “Davon waren im Stadtgebiet Münster im vergangenen Jahr drei herausragende Sachverhalte aufzuklären”, berichtete Frank Kaiser. “Im Mai verletzte ein 38-jähriger Ehemann seine Ehefrau durch Messerstiche lebensgefährlich. Im September gerieten zwei Nordafrikaner im Park an der Engelenschanze in Streit, wobei ein 32-jähriger Mann mehrfach mit einem Messer auf seinen Kontrahenten einstach. Anfang Oktober griff ein 56-jähriger Mann seine von ihm getrenntlebende Ehefrau am Arbeitsplatz an und verletzte sie durch Schläge gegen den Kopf lebensgefährlich. Alle Opfer überlebten die Angriffe, die Täter müssen sich wegen versuchten Totschlags oder Mordes verantworten.”

Bei drei Tötungsdelikten liegt die Tatzeit im Jahr 2016. Sie wurden jedoch erst im Jahr 2017 abgeschlossenen und statistisch erfasst.

“Auch in diesem Jahr ist ein ausgewogener Personaleinsatz in den unterschiedlichen Aufgaben der Kriminalitäts- und der Verkehrsunfallbekämpfung sowie der Veranstaltungsbegleitung und eine erhöhte Präsenz aufgrund der allgemeinen Sicherheitslage von uns gefordert”, blickte der Polizeipräsident nach vorne. “Ohne die hohe Motivation der Belegschaft wäre unsere erfolgreiche Arbeit nicht möglich.”

Die gesamte Bilanz ist auf der Homepage der Polizei Münster abrufbar:

https://muenster.polizei.nrw/

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Münster
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Betrunken mit dem Auto zur Adressänderung beim Bürgerbüro

Ein 48-Jähriger fuhr am Dienstag (6.3., 11.30 Uhr) mit über 1,4 Promille zum Bürgerbüro, um seine Adresse zu ändern. Der jetzt in Münster lebende Mann touchierte mit seinem Opel auf dem Parkplatz an der Patronatsstraße beim Rückwärtseinparken den BMW eines 64-Jährigen. Die hinzugerufenen Beamten rochen während der Unfallschilderung die Alkoholfahne des 48-Jährigen. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von 1,42 Promille. Dem Münsteraner wurde eine Blutprobe entnommen, den Führerschein behielten die Beamten sofort ein. Den 48-Jährigen erwartet ein Strafverfahren.

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Kreis Steinfurt
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Emsdetten
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Sachbeschädigung Auto beschädigt

Auf einem Parkplatz an der Schwester-Columba-Straße ist ein PKW beschädigt worden. Der graue Opel wurde am Samstagmorgen (03.03.2018), gegen 08.00 Uhr, dort abgestellt. Als die Fahrerin am Montagvormittag (05.03.2018), um 10.00 Uhr, wieder zu dem Auto kam, bemerkte sie einen Schaden an der Beifahrertür. Unbekannte Personen hatten den Lack des Fahrzeugs derart verkratzt, dass ein Schaden in Höhe von etwa 1.500 Euro entstanden ist. Derzeit liegen keine Erkenntnisse auf den oder die Täter vor. Die Polizei bittet um Hinweise unter Telefon 02571/928-4455.

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Saerbeck
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Einbrecher am Werk Polizei ermittelt

Drei unbekannte Männer sind in der Nacht zum Mittwoch (07.03.2018) in eine Tankstelle an der Industriestraße eingebrochen. Das Trio begab sich den Recherchen zufolge gegen 01.20 Uhr zu dem Tankstellengelände. In der Nähe nahmen die Täter einen Gullydeckel von einem Straßenschacht und warfen diesen gegen die Scheibe der Eingangstür. Anschließend vergrößerten sie die dabei entstandene Öffnung und begaben sich schließlich in den Verkaufsraum. Hier entwendeten aus einem Regal eine unbekannte Menge Tabakwaren sowie aus der Kasse etwas Münzgeld. Nachdem sie die Beute verstaut hatten, verließen sie die Tankstelle und flüchteten zu Fuß in Richtung der Ortsmitte Saerbeck. Eine polizeiliche Fahndung nach den Tätern blieb ohne Erfolg. Die Polizei bittet um Hinweise zu dem Einbruch, insbesondere zu den drei Personen, die im Bereich des Tatortes oder auf ihrer Flucht aufgefallen sein könnten. Vermutlich handelte es sich um drei junge sportliche Männer, die dunkel gekleidet waren und sich maskiert hatten. Hinweise bitte unter Telefon 02572/9306-4415.

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Lengerich
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Falsche Polizisten versuchen es weiter Gestern in Lengerich

Angebliche Polizeibeamte versuchen seit geraumer Zeit, Mitbürgerinnen und Mitbürger zu betrügen und Bargeld sowie Wertgegenstände von ihnen zu erlangen. Dabei gehen die Täter mit immer neuen Varianten und neuen Geschichten vor. Ihr Ziel ist es, die meist älteren Menschen davon zu überzeugen, dass tatsächlich die Polizei am anderen Ende der Leitung ist. Ist dies gelungen, geht es um Fragen zum Eigentum. Schließlich sollen die Opfer ihren Schmuck und/oder ihr Geld an die falschen Polizisten übergeben. Angeblich, weil es dann in sicheren Händen ist. Daher gilt: Legen Sie bei derartigen Anrufen auf und informieren Sie die Polizei! Nehmen sie mit Bekannten oder Verwandten Rücksprache! Übergeben Sie Fremden niemals Bargeld, Schmuck oder andere Wertgegenstände! Lassen Sie keine Fremden in die Wohnung! Am Dienstag (06.03.2018) sind einige solche Anrufe in Lengerich eingegangen. Über die genaue Anzahl der Anrufe kann nur spekuliert werden. Die Polizei geht davon aus, dass viele Angerufene das Gespräch rechtzeitig beendet haben. Das ist gut so, resümieren die Beamten. Gegen 09.00 Uhr hatte eine ältere Dame aus Lengerich bei dem Anruf eine Telefonnummer im Display gesehen, die tatsächlich mit 110 endete. Auch dies gehört zur der Masche der Betrüger! Der angebliche Polizist fragte nach Bargeld, Schmuck und einem Bankfach. Nach kurzem Zögern war der Lengericherin klar, da stimmt etwas nicht. Sie legte auf und verständigte die richtige Polizei. In einem weiteren Fall sind die Betrüger am Dienstagmorgen zum Zuge gekommen. Den Tätern war es gelungen, eine Lengericherin zu überzeugen. Die Frau glaubte, einen größeren Geldbetrag der “richtigen Polizei” zu übergeben. Der Täter und das Geld waren anschließend sofort verschwunden. Die Polizei mahnt: Die richtige Polizei ruft nicht an und fragt nach persönlichen Daten, Besitzverhältnissen und bittet nicht, um die Übergabe von Bargeld oder Wertgegenständen. Lassen Sie sich auch durch die eingeblendete Telefonnummer 0110 oder durch eine örtliche Rufnummer nicht verunsichern!

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Emsdetten
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PKW aufgebrochen Autos beschädigt

An der Haydnstraße, an der Brentanostraße und an der Hannah-Höch-Straße haben unbekannte Täter in der Nacht zum Mittwoch (07.03.2018) mehrere Fahrzeuge aufgebrochen. Aus dem Wagen entwendeten sie Navigationsgeräte, Bordcomputer sowie Airbags und in einem Fall das Lenkrad. Der Wert der Geräte liegt in fast allen Fällen bei einigen Tausend Euro. Hinzu kommen die bei den Diebstählen entstanden Sachschäden. In der Zeit zwischen dem späten Dienstagabend (06.03.20281), 22.00 Uhr und Mittwochmorgen, 06.50 Uhr, schlugen die Unbekannten an der Haydnstraße an einem Fahrzeug eine Seitenschiebe ein. Anschließend gelangten sie ins Fahrzeuginnere und bauten dort fachmännisch die Geräte aus. An der Brentanostraße stiegen die Täter in der Zeit zwischen Dienstagabend, 18.30 Uhr und Mittwochmorgen, 08.00 Uhr, ebenfalls in einen BMW ein. An Der Hannah-Höch-Straße machten sie sich in der Zeit nach Mittwochabend, 20.00 Uhr, an einem BMW sowie an zwei Mercedes-Fahrzeugen zu schaffen. Die Polizei bittet um Hinweise unter Telefon 02572/9306-4415.

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Ibbenbüren
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Einbruchsversuch gemeldet Zeugen gesucht

Unbekannte Personen wollten in der Zeit zwischen Montagnachmittag (05.03.2018), 17.00 Uhr und Dienstagmorgen (06.03.2018), 09.30 Uhr, in die Räume eines Unternehmens am Dörnebrink einsteigen. Zunächst machten sie sich offenbar an der Eingangstür des Ladenlokals zu schaffen. Trotz mehrerer Hebelversuche hielt die Tür stand. Anschließend wollten sie über ein Fenster in das Gebäude gelangen. Die Täter warfen einen Pflasterstein gegen die Scheibe, die dabei zersplitterte, aber nicht verbrach. Ohne in das Geschäft gelangt zu sein, verließen sie die Örtlichkeit wieder. Die Polizei bittet um Hinweise unter Telefon 05451/591-4315.

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Rheine
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Einbruch – Täter überrascht

Ein Angestellter der Tankstelle an der Osnabrücker Straße hörte in der Nacht zum Mittwoch (07.03.2018), während seiner Dienstzeit um kurz nach 01.00 Uhr, verdächtige Geräusche aus dem Lagerraum der Tankstelle. Der Mann machte sich sofort bemerkbar und gab zu verstehen, dass er die Polizei anrufe. Aus dem Lagerraum kam eine Person, die dann unmittelbar im Dunkeln verschwand. Nach ersten Erkenntnissen hatte der Unbekannte aus dem Raum nichts entwendet. Die Polizei bittet um Hinweise zu dem Einbruch unter Telefon 05971/938-4215.

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Hörstel
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Verkehrsunfall mit schwer verletzter Person

Ein 40-jähriger Pkw-Fahrer befuhr die Uthuiser Straße von Hörstel kommend in Richtung Dreierwalde. Vor einer langgezogenen Linkskurve kam er aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab. Er prallte mit seinem Pkw gegen einen Baum. Die Feuerwehr befreite den schwer verletzten Mann aus dem verunfallten Fahrzeug. Er wurde in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. An dem Pkw entstand Totalschaden. Die Ermittlungen zu der Unfallursache dauern an.

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Kreis Warendorf
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Oelde
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Festgenommener mutmaßlicher Einbrecher in Untersuchungshaft

Der am frühen Montagmorgen festgenommene mutmaßliche Einbrecher befindet sich auf Antrag der Staatsanwaltschaft Münster in Untersuchungshaft.

Der 22-Jährige steht im Verdacht mit einer weiteren Person in eine Gaststätte an der Bahnhofstraße eingebrochen zu sein und dort einen Automaten angegangen zu haben. Ein Zeuge informierte die Polizei, die den Tatverdächtigen sowie eine weitere Person an dem Tatobjekt feststellten. Das Duo flüchtete als es die Polizei erkannte. Bei der Fahndung nach den Tatverdächtigen entdeckte die eingesetzte Polizistin den 22-Jährigen, der sich zwischen zwei Autos auf einem Vorplatz versteckt hielt. Als sie den Mann ansprach, rannte er mit einem erhobenen Kuhfuß auf die Beamtin zu. Diese gab einen Warnschuss in die Luft ab und der 22-Jährige flüchtete in Richtung Rathaus. Dort blieb er stehen und ließ sich festnehmen. Da sich sein Gesundheitszustand verschlechterte, zogen die Polizisten Rettungskräfte hinzu. Der 22-Jährige wurde daraufhin in ein Krankenhaus gebracht.

Der obdachlose Tatverdächtige, der sich nach seinen Angaben bei einem Oelder aufhielt, wurde dem Richter am Amtsgericht Beckum vorgeführt. Dieser ordnete antragsgemäß Untersuchungshaft wegen Fluchtgefahr für den 22-Jährigen an.

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Ennigerloh-Westkirchen
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Pkw-Fahrerin bei Alleinunfall schwer verletzt

Am Dienstag, 06.03.2018, gegen 13:25 Uhr, befuhr eine 50jährige Frau aus Ennigerloh mit ihrem Pkw die Bundesstraße 475 aus Westkirchen kommend in Richtung Warendorf. Aus bislang ungeklärter Ursache kam sie nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Baum. Die 50jährige verletzte sich bei dem Unfall schwer und wurde mit einem Rettungswagen in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Der Pkw wurde stark beschädigt und musste abgeschleppt werden. Es entstand insgesamt ein Sachschaden in Höhe von 13000 Euro.

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Kreis Borken
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Borken
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Geschädigter nach Außenspiegelunfall gesucht

Am Dienstagabend (06.03.18) befuhr eine 54-jährige Autofahrerin aus Bocholt gegen 20.00 Uhr die Raesfelder Straße. In Höhe “Alter Kreuzweg” vernahm sie einen lauten Knall, fuhr aber weiter. Als sie anschließend ihren Pkw in Augenschein nahm, stellte sie einen Schaden am rechten Außenspiegel fest.

Sie kehrte zur Unfallstelle zurück, konnte dort aber das möglicherweise beschädigte Fahrzeug, noch die Außenspiegelteile ihres eigenen Fahrzeugs finden und gab den Vorfall dann bei der Polizei bekannt.

Die oder der Geschädigte wird gebeten, sich beim Verkehrskommissariat in Borken (02861-9000) zu melden.

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Legden
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Zwei auffällige Anhänger gestohlen

In der Nacht zum Donnerstag (01.03) und am vergangenen Freitagabend wurden zwei auffällige Anhänger mit der Planenaufschrift “Bred & Breakfast” gestohlen. Die Plane des einen Anhängers ist rot, die des anderen Anhängers hell.

Der erste Tatort befindet sich auf der Straße “Am Friedhof”, der zweite auf dem Dorfplatz. Der auf dem Dorfplatz gestohlene Anhänger wurde durch Zeugen gegen 19.00 Uhr im Bereich der A 31 gesehen. Die Kennzeichen der Anhänger lauten BOR-BB 1004 und BOR-BB 2007.

Die Polizei sucht Zeugen. Hinweise bitte an die Kripo in Ahaus (02561-9260).

Foto: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/24843/3885445

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Ahaus
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Motorrollerfahrer stand unter Drogeneinfluss

Am Dienstag kontrollierten Polizeibeamte um kurz vor Mitternacht einen 19-jährigen Motorrollerfahrer aus Coesfeld auf der Legdener Straße. Da den Beamten sofort der Marihuanageruch auffiel, wurde der 19-Jährige durchsucht. Dabei fanden die Beamten eine geringe Menge Marihuana. Bei einem Drogentest stellte sich zudem heraus, dass der 19-Jährige unter Drogeneinfluss stand.

Die Beamten untersagten die Weiterfahrt und brachten den Fall zur Anzeige. Ein Arzt entnahm dem Coesfelder eine Blutprobe, um den Drogenkonsum exakt nachweisen zu können.

Für die Fahrt unter Drogeneinfluss erwartet den 18-Jährigen mindestens ein Bußgeld in Höhe von 500 Euro, zwei Punkte in der Verkehrssünderdatei sowie ein Fahrverbot von einem Monat. Auch die Kosten des Verfahrens (z.B. Arzt- und Gutachtenhonorare) kommen auf ihn zu. Sowohl Bußgeld als auch Fahrverbot verdoppeln sich, wenn man das zweite Mal mit Drogen im Verkehr in Erscheinung tritt. Bei dritten Mal wird es noch teurer. Bei Führerscheininhabern wird außerdem die Kraftfahreignung durch die Führerscheinstelle überprüft.

Das sind nur die Folgen, wenn bei der Fahrt nichts passiert. Drogen im Straßenverkehr führen immer wieder zu tödlichen Verkehrsunfällen, bei denen häufig Unschuldige für die Unvernunft rücksichtloser Drogenkonsumenten büßen müssen.

Sie entscheiden: Drogen und seine negativen Folgen oder Führerschein und sichere Mobilität für sich selbst und andere. Beides geht nicht!

Das sind nur die Folgen, wenn bei der Fahrt nichts passiert. Drogen im Straßenverkehr führen immer wieder zu tödlichen Verkehrsunfällen, bei denen häufig Unschuldige für die Unvernunft rücksichtloser Drogenkonsumenten büßen müssen.

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Borken
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Mann nach weiterer Tat in Klinik eingewiesen

In der Nacht zum Montag setzte ein 38-jähriger Mann in einer städtischen Unterkunft an der Straße Landwehr in seinem Zimmer Textilien in Brand. Dies wurde durch einen anderen heimkehrenden Bewohner glücklicherweise rechtzeitig entdeckt, sodass weder Personen- noch Gebäudeschaden entstand. Polizeibeamte nahmen den Mann vorläufig fest. Er wurde im Laufe des Montags entlassen, da seitens der Staatsanwaltschaft keine Anträge auf Untersuchungshaft gestellt wurden und auch keine zwangsweise Einweisung in eine psychiatrische Klinik erfolgte.

Am Dienstagabend hielt sich der 38-Jährige gegen 22.30 Uhr zusammen mit anderen Bewohnern in einem Küchenbereich derselben städtischen Unterkunft auf. Als er, so die Zeugen, anfing zu zündeln, forderten ihn die Zeugen auf das Feuerzeug wegzulegen. Da er der Aufforderung nicht nachkam, nahm ihm einer der Zeugen das Feuerzeug weg.

Daraufhin reagierte der 38-Jährige aggressiv, ergriff ein Küchenmesser und griff den Zeugen bzw. Geschädigten an. Ein weiterer Zeuge konnte den Angriff abwehren. Es wurde somit niemand verletzt und es war auch zu keinem Sachschaden gekommen.

Polizeibeamte nahmen den 38-Jährigen zur Verhinderung von weiteren Straftaten in Gewahrsam. Neben den beschriebenen Taten war dieser in den letzten Tagen auch wegen Ladendiebstahls, Bedrohung und Sachbeschädigungen aufgefallen.

Durch die zuständigen Stellen wurde er zwischenzeitlich in eine psychiatrische Klinik eingewiesen.

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Kreis Coesfeld
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Billerbeck
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Mehrere Baucontainer aufgebrochen – Zeugen gesucht

In der Zeit von Montag, 05.03.18, 16.30 Uhr, bis Mittwoch, 07.03.18, 07.30 Uhr hebelten unbekannte Täter die Türen zu mehreren Baucontainern auf. Zum Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme konnten keine abschließenden Angaben zum Diebesgut gemacht werden. Zeugen werden gebeten sich bei der Polizei in Coesfeld, Tel. 02541/140, zu melden.

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Dülmen
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Geparkter Audi beschädigt – Zeugen gesucht

Am Dienstag, in der Zeit von 08.45 bis 12.45 Uhr, beschädigte ein unbekannter Autofahrer einen geparkten schwarzen Audi A1. Der Unfallverursacher flüchtete von der Unfallstelle ohne Angaben zu seiner Person und der Art seiner Unfallbeteiligung zu machen. Zeugen werden gebeten sich bei der Polizei in Dülmen, Tel. 02594/7930, zu melden.

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Olfen
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Masche “falsche Polizeibeamte” scheiterte an der Aufmerksamkeit der Angerufenen – Geldabholer in Untersuchungshaft

Besonnenheit und Nervenstärke bewies eine 49-jährige Olfenerin am Abend des 5.3.2018. Auf ihrem Festnetzanschluss ging gg. 20:00 Uhr ein Anruf ein. Der Anrufer gab sich als Polizeibeamter der Kriminalpolizei Lüdinghausen aus. Im Display des Telefons wurde die Rufnummer 02591-110 ange-zeigt. Obwohl der Anruferin bereits da klar war, dass es sich nicht um die “echte” Polizei handeln kann, ließ sie den Anrufer das Gespräch fortsetzen und sein Anliegen vortragen. Unter der üblichen Legende, dass in der Nähe der Wohnanschrift der Angerufenen zwei Einbrecher fest-genommen werden konnten und diese Notizzettel mit Namen der Angerufenen, Geld und Schmuck mit-führten, wurden von der Olfenerin Einzelheiten zu im Haus befindlichen Wertgegenständen erfragt. Sie ließ sich bewusst auf das Telefonat ein, während ihr Mann von seinem Handy, unbemerkt für den Tatverdächtigen, über Notruf die Polizei in Coesfeld informieren konnte. Die Olfenerin konnte dem “falschen Polizeibeamten” am Telefon glaubhaft machen, dass sie im Besitz von Bargeld und Schmuck ist. Im weiteren Verlauf des sich über zwei Stunden hinziehenden Telefonates wechselten die “falschen Poli-zeibeamten” zwischen Mann und Frau hin und her, um die Olfenerin weiter zu verunsichern und zur Her-ausgabe von Bargeld und Schmuck zu bewegen. Diese Wertgegenstände sollten von der Polizei sichergestellt und vor drohendem Verlust bewahrt werden.

Letztlich erschien kurz nach 22:00 Uhr bei der Olfenerin ein angekündigter “Kollege”, um die Wertsachen in Empfang zu nehmen. Dieser Mann konnte von der vor Ort anwesenden “echten Polizei” noch an der Haustür festgenommen werden. Es handelt sich um einen 23-jährigen Deutschen türkischer Herkunft aus Bottrop. Dieser war zur Abholung der Wertsachen von den Anrufenden nach Olfen dirigiert worden.

Er befindet sich jetzt in Untersuchungshaft.

In Olfen blieb es am Montagabend in mindestens zwei weiteren Fällen nur beim Versuch. Hier hatten die betagten Angerufenen ebenfalls richtig reagiert und sich ihrerseits auf keine Gespräche mit den “falschen” Polizeibeamten eingelassen.

In dem Zusammenhang wird nochmals darauf hingewiesen, dass die Polizei niemals über den Notruf 110 die Bürger kontaktiert und auch die Festnetzrufnummer der Polizei nicht im Display der Angerufenen erscheint.

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Quellen und Urheberhinweise:
Die aufgelisteten Meldungen stammen von den Polizeipressestellen aus:
Münster, Steinfurt, Warendorf, Borken, Coesfeld sowie der Bundespolizei St. Augustin, Münster und dem Zoll in Münster. Teilweise enthalten die “Tagesaktuellen Meldungen” auch Berichte der Feuerwehr Münster.