Gefahr durch Blaualgen am Aasee

Die anhaltende Sommerhitze und der fehlende Regen setzt allen Gewässern massiv zu. Flüsse und Seen sind zu warm, die Pegel auf Tiefststände abgesunken. Eine Folge davon: Am Nordufer des Aasees im Bereich der Modersohnbrücke haben sich Cyanobakterien (Blaualgen) entwickelt, der Wind trieb sie ans Ufer. Vorsorglich empfiehlt die Stadt allen Hundebesitzern, ihre Vierbeiner an diesen Stellen nicht aus dem See trinken zu lassen.

Die erhöhte Blaualgenbildung zwischen Segelclub Hansa und dem Pardo-Steg liest sich auf der Wasseroberfläche an einer blau-grünlichen Verfärbung ab. Cyanobakterien haben die unangenehme Eigenschaft, toxische Stoffe zu produzieren. Daher sollten Hunde nicht in den See gelassen werden und auch Menschen den Kontakt mit dem Wasser vermeiden. Blaualgen auf der Haut oder in Schleimhäuten, können bei empfindlichen Personen Reizungen auslösen.

„Voraussichtlich Mitte der Woche soll es regnen. Innerhalb von Stunden ist dann der Spuk vorbei“, schätzt Gewässerexperte Lutz Hirschmann vom Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit. Das Fachamt beobachtet die aktuelle Entwicklung, hat Proben genommen und wird darüber informieren. Ohnehin überprüft die Stadt gemeinsam mit der Uni monatlich die Wasserqualität des Aasees – nicht nur in heißen Sommern. Das Baden ist im Aasee generell untersagt.


Foto: Stadt Münster.