Fremder Nachbar – Leben im Kalten Krieg des Münsterlands

Ein verlassenes Militärgelände im Wald, eine Kaserne am Stadtrand, neben der heute Familien wohnen: Es gibt zahlreiche Spuren des “Kalten Kriegs” im Münsterland. Ein weiteres Beispiel ist die Friedenkapelle Münster, die einst als britische Garnisonskirche diente. In der Kapelle (Willy-Brandt-Weg 37b, 48155 Münster) und im umliegenden Friedenspark findet am Sonntag, den 27. Oktober, von 12 bis 18 Uhr ein öffentlicher Thementag unter dem Titel „Die Briten im Münsterland“ statt – zum Programm gehören eine Ausstellung, ein Drohnenfilm sowie Führungen. Von 13 bis 16 Uhr gibt es zudem eine Busexkursion zu weiteren Schauplätzen des Kalten Krieges im Umland.

Interessierte Bürger sind eingeladen, kostenfrei am Thementag teilzunehmen. Für die Teilnahme an der Busexkursion ist eine verbindliche Anmeldung bis zum 23. Oktober per E-Mail an fremder.nachbar@uni-muenster.de oder telefonisch unter 0251 83-32221 erforderlich.

Der Thementag ist Teil des “Münsterland Festivals part 10” und des Projekts „Fremder Nachbar – Leben im Kalten Krieg im Münsterland“, das für das ökonomische, ökologische und gesellschaftliche Erbe aus dieser Zeit sensibilisieren möchte. “Die Briten im Münsterland” findet in Kooperation mit der Deutsch-Britischen Gesellschaft Münster/Münsterland, der Friedenskapelle und der Arbeitsstelle Forschungstransfer der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) statt.