BPOL NRW: Im Zug onaniert und Drogen dabei: Bundespolizei stellt 20-Jährigen

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Bonn (ots) –

In den frühen Morgenstunden des heutigen Tages alarmierte eine Reisende die Bundespolizei in Bonn, weil sich das Opfer (23) eines Exhibitionisten im Zug an sie gewandt hatte. Nach Zeugenaussagen, einer schnellen Videoauswertung und Wiedererkennung durch die Geschädigte, stellten Einsatzkräfte der Bundespolizei den Tatverdächtigen. Zudem hatte er Betäubungsmittel bei sich, welche die Bundespolizei sicherstellte.

Am 02.11.2022 gegen 02:30 Uhr rief eine Reisende bei der Bundespolizei in Bonn an. Sie schilderte, dass sich eine 23-Jährige an sie gewandt hatte, weil ein Mitreisender in der RB 26 vor Ihr onaniert haben soll.

Die geschädigte Frau aus Bonn schilderte nach Eintreffen der Bundespolizei folgenden Sachverhalt:

Sie habe schräg gegenüber von einem Mann gesessen, der sie zunächst intensiv angeschaut habe. Kurz darauf habe er sich zu ihr gesetzt, woraufhin sie ihn ansprach und nach dem Grund fragte. Er setzte sich nun wieder auf seinen Platz zurück, zog unvermittelt die Hose herunter und onanierte. Die junge Frau stand auf und wandte sich an Mitreisende, die die Bundespolizei alarmierten. In Bonn habe der Exhibitionist direkt die Flucht ergriffen.

Die Bundespolizei wertete die Videoaufzeichnungen aus und nahm weitere Zeugenaussagen auf, sodass eine genaue Täterbeschreibung in die Fahndung ging.

Circa 30 Minuten später stellten die Bundespolizistinnen und Bundespolizisten den 20-jährigen Mann aus Sankt Augustin und fanden bei der Durchsuchung eine geringe Menge Amphetamine auf. Sie leiteten Strafverfahren wegen „Exhibitionistischer Handlungen“ und „Unerlaubtem Besitz von Betäubungsmitteln“ ein.

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeidirektion Sankt Augustin
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Johanna Hanke

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Quelle: ots