POL-ME: Sieben Anwohner bei Wohnungsbrand verletzt – Erkrath – 2301041

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Mettmann (ots) –

Bei einem Wohnungsbrand in der Nacht zu Donnerstag, 12. Januar 2023, in Erkrath wurden sieben Anwohner verletzt. Das Mehrfamilienhaus ist zum Teil nicht bewohnbar. Die Polizei ermittelt zur Klärung der Brandursache.

Das war geschehen:

Wie die Feuerwehr Erkrath bereits in eigener Pressemitteilung berichtet hatte (siehe: „Mieter in letzter Sekunde aus Brandwohnung gerettet“ unter folgendem Link: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/116243/5414940) alarmierte gegen 01:25 Uhr ein 70-jähriger Bewohner eines Mehrfamilienhauses an der Straße Am Rosenberg in Erkrath die Feuerwehr wegen eines Brandausbruchs in seiner Wohnung.

Bei Eintreffen der Einsatzkräfte stand die im Erdgeschoss des mehrgeschossigen Hauses befindliche Wohnung in Vollbrand. Dank eines schnellen Eingreifens der zahlreichen Einsatzkräfte konnten die Bewohner des Hauses in Sicherheit gebracht und durch die alarmierten Rettungskräfte vor Ort erstmedizinisch versorgt werden.

Insgesamt sechs Anwohner sowie der Bewohner der Brandwohnung wurden im Anschluss zur stationären Behandlung in Krankenhäuser gebracht.

Die Erdgeschosswohnung des 70-Jährigen brannte vollständig aus. Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurde die Außenfassade des Mehrfamilienhauses sowie einige Wohnungen oberhalb der Brandwohnung und auch das Treppenhaus durch Rußanhaftungen beschädigt. Einige Wohnungen wurden so stark durch die Rauchgase verunreinigt, dass sie bis auf weiteres unbewohnbar sind. Die Bewohner wurden seitens der Stadt Erkrath in Notunterkünften untergebracht.

Die Polizei leitete erste Ermittlungen zur Klärung der Brandursache ein und die Kriminalpolizei übernahm die weitere Bearbeitung. Nach dem jetzigen Stand der Ermittlungen ist davon auszugehen, dass der Brandausbruch fahrlässig verursacht wurde. Der Mieter gab an, eine auf dem eingeschalteten Herd abgestellte Pfanne vergessen zu haben, welche vermutlich zu dem Feuer geführt habe.

Die Polizei schätzt den entstandenen Gesamtschaden auf circa 200.000 Euro.

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Quelle: ots