Jetzt ohne Vorpraktikum studieren

– Die Welt wächst immer weiter zusammen, Teams arbeiten zunehmend internationaler und interdisziplinärer. Längst werden Maschinen übers Internet oder per Funk gesteuert, Daten quer über den Globus verschickt – vor ein paar Jahrzehnten war das noch undenkbar. „Genau diesen Gedanken wollen wir in unserem Studium aufgreifen – und unsere Studierenden mit einer breiten Grundlagenausbildung jetzt schon für Entwicklungen vorbereiten, die heute noch nicht mal absehbar sind“, sagt Prof. Dr. Reinhart Job, Dekan am Fachbereich Elektrotechnik und Informatik der FH Münster.

Deshalb hat der Fachbereich jetzt seine Studiengänge modernisiert. Das bedeutet für Studieninteressierte: ein flexibleres Angebot, mehr Wahlmöglichkeiten, breitere Schwerpunkte zum Vertiefen – zur Auswahl stehen jetzt Energie- und Automatisierungstechnik sowie Informationstechnik. Dies betrifft insbesondere alle, die Elektrotechnik an der FH Münster studieren möchten, auch in Kombination mit Wirtschaftsingenieurwesen. Aber auch die Informatik wartet mit neuen Fächern wie Künstliche Intelligenz oder die Verlässlichkeit von Software auf.
Außerdem ist der Einstieg ins Studium nun leichter möglich, denn das verpflichtende Vorpraktikum entfällt.

„Wichtige praxisnahe Erfahrungen sammeln die Studierenden in unseren Praktika, also in Lehrveranstaltungen, die wöchentlich in unseren Laboren stattfinden, wo sie anwendungsnahe Aufgaben lösen“, erklärt Job. Die neu gewonnene Zeit könnten die zukünftigen Studierenden laut der Professoren gut in Vorkurse wie den Mathe-Brückenkurs investieren. Da frischen sie nicht nur die wichtigsten Mathematik-Kenntnisse aus der Schule auf, sondern lernen bereits ihre Kommilitonen und den Hochschulalltag kennen.

Der Fachbereich will mit einem Info-Nachmittag am Freitag (24. Mai) ab 15 Uhr zusätzlich auf die zum Wintersemester startenden, angepassten Angebote aufmerksam machen – mit lockerem Austausch, Laborführungen auf dem Steinfurter Campus, dem Format „Meet the Prof“ und entspanntem Grillen im Anschluss.


Foto: Johannes Breuer